Enermax Debütant T40 muss sich im Kühler-Dschungel beweisen

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Bild: Enermax Debütant T40 muss sich im Kühler-Dschungel beweisen


Steht der Enermax T40 vor einem zeigt sich ein eher schlichte Vertreter der Kühler-Zunft. Ein kühles kantiges Design, untermalt durch die komplett vernickelten Bauteile lassen einen edlen Eindruck entstehen. Fast könnte man sagen der Kühler richtet sich mit der kantigen Linienführung an Puristen. Verspielte Farben und Formen sucht man vergebens. Einzig der blau transparente Lüfter lässt Farbe und Verspieltheit erahnen.

Bild: Enermax Debütant T40 muss sich im Kühler-Dschungel beweisen
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teilweise geschlossene Seiten Logo und Schriftzug


Mit vier 6-mm-Heatpipes ist der Kühler im Vergleich zu seinen Mitstreitern schwach besetzt. Im Mittelklasse-Sektor herrscht die Zahl von sechs Heatpipes, welche meistens angetroffen wird. Dies muss kein Nachteil sein, kann sich aber negativ auf die Kühlleistung auswirken, wenn hier Kosten eingespart werden. Die Heatpipes sind ebenfalls vernickelt und verlaufen paarweise versetzt durch den Kühlkörper. Am oberen Ende liegen sie komplett frei und sind nicht mit einer Abdeckung versehen. Durch die farbliche Anpassung entsteht jedoch kein unruhiges Gesamtbild.

Bild: Enermax Debütant T40 muss sich im Kühler-Dschungel beweisen
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Kühlkörper ohne Lüfter kantiges Design


Die Lamellen sind seitlich mittig umgefalzt und haben so untereinander Kontakt, was der
Wärmeverteilung zuträglich ist. Einige Hersteller gehen diesen Weg. Andere dagegen setzen auf eine völlig freie Umgebung, so dass die Luft an jedem Punkt frei zirkulieren kann. Durch den geringen Lammellen-Abstand von nur 1,5 mm wird jedoch klar, dass Enermax auf eine Weise mit hohem Luftdurchsatz und hohem statischen Druck setzt, welche notwendig ist um das Potential des Kühlers zu entfalten. Damit kann es jedoch geschehen, dass unter geringen Drehzahlen die Kühlleistung stark einbricht.

Auf der Oberseite ist der Enermax-Schriftzug eingeprägt, welcher samt Logo zudem farblich leicht abgesetzt ist. Von der Seite betrachtet sieht man die stufenweise Bauart des Kühlkörpers, in welche sich zudem der 120-mm-Lüfter einfügt. Dadurch hat der Lüfter einen guten Halt und kann seitlich nicht verrutschen.

Bild: Enermax Debütant T40 muss sich im Kühler-Dschungel beweisen
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spiegelnder Unterboden Lüfter-Halteklammer


Der Unterboden weist eine offene Abdeckung sowie plan geschliffene Heatpipes auf, welche direkten Kontakt zum Headspreader des Prozessors haben. Dies verspricht in der Theorie eine leicht bessere Wärmeübertragung gegenüber dem Einlassen in einen geschlossenen Unterboden. Das schon ältere Prinzip konnte sich jedoch nie so stark hervorheben, dass alle Hersteller darauf setzen. Der Unterschied dürfte marginal sein. Ein wesentlicher Nachteil dieser Bauform ist, dass die Wärmeleitpaste sich in den feinen Rillen festsetzt und nur mit größtem Aufwand komplett entfernt werden kann. An dem Münzbild ist die fein geschliffene und spiegelnde Oberfläche zu erkennen.

Der Lüfter wird mittels zweier Halteklammern am Kühlkörper befestigt und kann so leicht demontiert werden. Durch die eingearbeiteten Ösen können die Klammern kinderleicht entfernt bzw. montiert werden. Rückseitig am Lüfter angebrachte Gummis entkoppeln den Lüfter vom Kühlkörper, so dass Vibrationen weitestgehend abgefangen werden.