EVGA GeForce GTX 570 Double Shot HD im Test

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EVGA zählt zu NVIDIAs größten Boardpartnern. In der Vergangenheit hatte der Hersteller häufig durch seine GeForce-Grafikkarten mit Wasserkühlung auf sich aufmerksam gemacht. Nun hat EVGA auch Grafikkarten mit einem Dual-Fan-Kühler ausgestattet. Sie hören auf den Zusatz DS – die Abkürzung für Double Shot. Die EVGA GeForce GTX 570 DS HD beweist im Test nun als erste Grafikkarte ihr Können.

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Geht es um NVIDIA-GPU-basierende Grafikkarten, so stellt EVGA einen Eckpfeiler im Markt dar. Als einer der größten NVIDIA-Partner und einer der größten Hersteller in den USA, hat der Hersteller im Enthusiasten-Bereich in den vergangenen Jahren bei Grafikkarten hauptsächlich durch seine GeForce-Karten mit Wasserkühlung oder die Super-OC-Modelle von sich reden gemacht.

Bild: EVGA GeForce GTX 570 Double Shot HD im Test

Doch neben den Wassergekühlten Grafikkarten hat EVGA bei den Luft gekühlten Modellen überwiegend auf Referenzdarbietungen gesetzt. Inzwischen scheint es im Grafikkarten-Segment fast schon zum Guten Ton zu gehören, seine Grafikkarten mit einem Zwei-Lüfter-Design zu versehen. Kaum noch ein Grafikkartenhersteller im Endkundenbereich schafft es mit einer Single-Lüfter-Konstellation für Aufsehen zu sorgen. Den Hund will also auch EVGA hinter dem Ofen hervorholen und kreiert neue Grafikkarten, die ebenfalls auf einen Dual-Fan-Kühler setzen.

Diesen Modelle hängt EVGA schlicht das Kürzel "DS" an, was für Double Shot steht und so die Zwei-Lüfter-Lösung kennzeichnen soll. NVIDIAs High-End-Segment startet aktuell bei zirka 300 Euro mit der GeForce-GTX-570-GPU und genau einen solchen Pixelbeschleuniger aus der EVGA-DS-Serie haben wir uns mit der EVGA GeForce GTX 570 DS HD herausgepickt.

Die Abkürzung "HD" stellt eine weitere Besonderheit dar. Während NVIDIA bei seiner GTX-500-Serie eigentlich neben zwei DVI-Anschlüssen einen Mini-HDMI-Ausgang vorsieht, hat EVGA bei den HD-gekennzeichneten Modellen einen vollwertigen HDMI-Anschluss und einen vollwertigen DisplayPort zur Verfügung gestellt. Das hört sich auf dem Papier alles sehr interessant an. Die Praxis zeigen wir auf den folgenden Seiten auf.



Unser Dank geht an Caseking, welche zwischenzeitlich auch Grafikkarten im Produktportfolio führt.