Intel Core i7 3960X Extreme Edition im Test

Prozessoren | HT4U.net | Seite 13

Speicherskalierung


Mit "Sandy Bridge"-E hat Intel das Speicherinterface für seine absoluten High-End-Prozessoren gründlich überarbeitet. So stehen den Prozessoren nun gleich vier Speicherkanäle für DDR3-1600 zur Verfügung. Die Speicherbandbreite beträgt damit satte 51,2 GByte/s. Zum Vergleich: Ein "Sandy Bridge" basierter Core i7 2600K kommt gerade einmal auf 21,2 GByte/s.

Speicherbandbreite
theo. Bandbreite
4x DDR3-1600
51,2
4x DDR3-1333
42,4
3x DDR3-1600
38,4
4x DDR3-1066
34,0
3x DDR3-1333
31,8
2x DDR3-1600
25,6
3x DDR3-1066
25,5
2x DDR3-1333
21,2
2x DDR3-1066
17,0
GByte/s


Doch ist eine derart hohe Speicherbandbreite Desktop-Umfeld überhaupt notwendig? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, haben wir den Core i7 3960X mit unterschiedlichsten Speicherkonfigurationen von 2x DDR3-1066 bis hinzu 4x DDR3-1600 vermessen.

Performance-Index
Alle Tests
Intel Core i7 3960X
[4x DDR3-1600]
100
Intel Core i7 3960X
[2x DDR3-1600]
100
Intel Core i7 3960X
[4x DDR3-1333]
100
Intel Core i7 3960X
[4x DDR3-1066]
99
Intel Core i7 3960X
[3x DDR3-1066]
98
Intel Core i7 3960X
[2x DDR3-1066]
98
Prozent
Benchmark-Übersicht ein-/ausblenden


Wie der vorstehende Performance-Index mit der mittleren Performance über unseren gesamten Benchmark-Parcours sowie die nachfolgende detaillierte Gegenüberstellung zeigen, macht es im Desktop-Segment eigentlich keinen Sinn auf ein teures Vierkanal-Speicherkit mit DDR3-1600-Speicher zu setzen. Einzig die Packer und Spiele bei niedrigen Auflösungen profitieren etwas von der gesteigerten Bandbreite, doch ob dies den Aufpreis rechtfertigt?

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