Intel "Sandy Bridge": Vierkern-CPUs Core iX 2000 im Test

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Testumgebung: Software


Betriebssystem und Treiber
  • Windows 7 Ultimate (64 Bit) inkl. aller Updates bis zum 15.11.2010
  • SP1 RC1 für Windows 7 (nur für AVX-Tests eingesetzt)
  • AMD/ATI Catalyst 10.10
  • Intel Grafiktreiber 8.15.10.2266
  • Intel Management Engine 7.0.0.1141
  • Treiber für Chipsatz und Netzwerkkarte wurden von Windows 7 mitgeliefert

In Sachen Betriebssystem setzen wir von nun an auf Windows 7 in der 64-Bit-Version. Da Windows bereits alle benötigten Treiber mitbringt verwenden wir, abgesehen von der Grafikkarte, die Windows-Treiber. Für die Radeon HD 5830 und alle anderen AMD-Grafikbeschleuniger kommt der Catalyst 10.10 zum Einsatz und für die integrierte Grafikeinheit der Intel-Prozessoren verwenden wir die Treiber-Version 8.15.10.2266.

Bild: Intel "Sandy Bridge": Vierkern-CPUs Core iX 2000 im Test


Benchmarks

Insgesamt haben wir versucht mit den Benchmarks den Fokus stark auf reale Anwendungen zu legen und Abstand von synthetischen Tests zu nehmen. Wann immer möglich haben wir zudem auf die 64-Bit-Version zurückgegriffen. Die synthetischen Testsuiten AIDA und Sandra dienen nur zur Evaluierung der Leistung durch die AVX-Erweiterungen, da bisher sonst keine Software verfügbar ist, die von AVX Gebrauch macht.

Eine besondere Bemerkung sei noch zu Lame angebracht. Standardmäßig wird Lame mit einem Intel-C++-Compiler erstellt. Dies hat in der Vergangenheit immer wieder zu Irritationen geführt, weshalb wir in unserem neuen Benchmark-Parcours zusätzlich auch noch eine Version einsetzen, die wir selbst mit Hilfe des VisualStudio 2010 von Microsoft erstellt haben. Leistungsmäßig macht dies allerdings keinen Unterschied.


Multimedia- und Grafikkarten-Tools
  • 3DCenter Filtertester
  • ArcSoft MediaConverter 7.1.15.55 (Preview)
  • ArcSoft TotalMedia Theatre 5.0.1.80 (Preview)
  • Corel WinDVD 10.0.5.708 (Preview)
  • Cyberlink PowerDVD 10.0.2308.52 (Preview)

Da beim heutigen Test nicht nur die Prozessorkerne im Fokus stehen, sondern auch die integrierte Grafikeinheit haben wir neben unseren klassischen Testprogrammen noch diverse Software im Parcours, die Aufschluss über die Güte des Grafikbeschleunigers geben soll. Dabei wollen wir nicht nur die Performance sondern auch die Bildqualität begutachten.


Sonstige Tools



Test-Methodik


Abgesehen von den bereits auf dieser und auf der Vorseite gemachten Bemerkungen bzgl. unserer Testphilosophie, wollen wir hier noch einmal die wesentlichen Punkte kurz zusammenfassen. Wenn nichts anderes in der direkten Test-Beschreibung enthalten ist, gelten dabei stets die folgenden Punkte:
  • Alle verfügbaren Energiesparmechanismen sind aktiviert.
  • Falls die CPU einen TurboMode besitzt ist dieser aktiviert.
  • Falls die CPU Hyperthreading unterstützt, ist dieses aktiviert.

Der Testbericht selbst, ist in fünf große Teilabschnitte unterteilt, die der besseren Übersicht dienen sollen.
  • Vorstellung von "Sandy Bridge" sowie der zugehörigen Chipsätze (Seite 5 bis 8).
  • Betrachtung der "Sandy Bridge"-Architektur inklusive Benchmarks (Seite 9 – 22).
  • Betrachtung der integrierten Grafikeinheit inklusive Benchmarks (Seite 23 – 29).
  • Evaluierung unserer Testexemplare (Seite 30 – 37).
  • Klassische Benchmarks mit dem kompletten Testfeld (Seite 38 – 52).

Da wir in dem heutigen Review sehr viele, zum Teil auch sehr unterschiedliche, Fragen beantworten wollen, ist der Artikel natürlich sehr umfangreich. Daher werden wir immer wieder kleinere Zwischenfazits einfügen um die wichtigsten Erkenntnisse der vorhergegangenen Seiten zusammenfassen.

Damit die Benchmark-Diagramme aufgrund der Vielzahl an getesteten Prozessoren nicht zu unübersichtlich werden, können wir in diesen nicht alle untersuchten CPUs darstellen. Daher haben wir auf der vorletzten Seite vor dem Fazit ein Übersicht eingefügt, bei der direkt zwei Prozessoren miteinander verglichen werden können. In diesem Vergleich sind dabei dann alle auf der Vorseite genannten Prozessoren vertreten, so dass sich jeder seine Wunschmodelle ansehen kann. Darüber hinaus gibt es nun am Ende auch bei uns ein Performance-Rating, um den allgemeinen Überblick über die Leistungsfähigkeit zu erleichtern. Dieses findet sich auf der letzten Seite vor dem Fazit.


 

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