Der jüngste Krieger: Scythe Ninja 3 im Test

Gehäuse & Kühlung | HT4U.net | Seite 14

Gesamtwertung und Fazit



Unsere Nachfolgende Gesamtwertung spiegelt eine festgelegte Kategorisierung wider, die für alle folgenden Artikel gleich bleibt. Die angeführten Punkte werden von "--" also ganz schlecht bis "++" sehr gut bewertet.

Testwertung Scythe Ninja 3
Lieferumfang / Kompatibilität CPUs ++
Montage o
Kühlleistung (High-Modus) ++
Kühlleistung (Low-Modus) +
Lautstärke (High-Modus) o/+
Lautstärke (Low-Modus) ++
Preis +


Fazit

Wie die meisten Kühler im High-End-Bereich, verletzt natürlich auch Scythe mit dem Ninja 3
Spezifikationen der Hersteller AMD und Intel hinsichtlich Maße und Gewicht. Das nehmen Enthusiasten aber nur all zu gern in Kauf, für die damit erreichte bessere Kühlleistung und die verbesserte Geräuschkulisse. Der Hersteller setzt zudem nun auf eine verschraubte Kühlermontage, wodurch sich Bedenken hinsichtlich der Gewichtsbelastung der Sockel relativieren. Bedingt dadurch geht die Montage natürlich nicht mehr so komfortabel und schnell von der Hand wie einst über PushPin- oder Klammerbefestigung. Darüber hinaus gibt es aber kaum allgemeine Kritikpunkte an Scythes jüngstem Krieger.

Der Hersteller kann mit dem Produkt die erfolgreiche Ninja-Geschichte fortführen und bietet einen High-End-Kühler, der mit etwas über 30 Euro sogar recht günstig zu erwerben ist. Die Verarbeitungsqualität des Ninja 3 lässt keine Wünsche offen. Ebenfalls gibt es bei der Kompatibilitätsliste keinerlei offene Punkte. Jeder aktuelle, und auch vorherige, Sockel werden unterstützt. Dank des regulierbaren PWM-Bereichs bleibt es dem Besitzer selber überlassen, wie viel Kühlleistung er braucht und wie laut es dabei zugehen soll.

Bild: Der jüngste Krieger: Scythe Ninja 3 im Test

Selbst im Low-Mode hat der Kühler keinerlei Schwierigkeiten die beiden Prozessoren des Test-Parcours ausreichend in Schach zu halten. Die erreichte Geräuschkulisse liegt dabei so niedrig, dass man ohne jeden Zweifel von einem "Silent"-Produkt sprechen kann. Je nach Konstellation bewegt man sich im flüsterleisen Betrieb. Im High-Modus lässt sich dann das ganze Kühlleistungspotential erkennen, welches allerdings durch eine gesteigerte Geräuschkulisse erkauft wird. Diese machte sich heute negativ nur auf der AMD-Testplattform bemerkbar.

Dank des gleichförmigen Designs ist es egal, in welche Richtung der Kühler montiert wird. Der Lüfter kann jederzeit an der optimalen Seite angebracht werden, immer vorausgesetzt, dass es zu keiner Einschränkung seitens Mainboardbauteilen kommt. Durch den recht weiten Lamellenabstand entfaltet der Kühler schon bei geringer Lüfterumdrehung fast sein ganzes Potential. Somit ist er unter Umständen sogar für einen passiven oder semi-passiven Betrieb geeignet.

[bb], 07. Januar 2011


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