Angespielt: Diablo 3 - Der Streitfall

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Es gibt in vielen Foren momentan kein heiß diskutierteres Thema als Diablo 3 und den Änderungen zum Vorgänger. Mit dem letzten Patch 1.0.3 wurden die Lager derer die das Spiel gut finden und denen die an dem Spiel kein gutes Haar lassen können noch weiter gespalten, aber worum geht's eigentlich:

Die Story


Die Geschehnisse im dritten Teil der Diablo Saga sind 20 Jahre nach der Vernichtung von Bhaal im Diablo 2 Addon Lord of Destruction angesiedelt. Nachdem der Engel Tyrael den Weltenstein zerstört hatte, wurde mit einer Invasion der Fantasiewelt Sankturio gerechnet, welche aber ausgeblieben ist. Deckard Cain, ein alter Bekannter aus den ersten beiden Teilen hat direkt im Intro sein Debut, wo er versucht herauszufinden, was die obersten Übel der Hölle planen. Seine Arbeit wird aber durch einen einschlagenden Kometen jäh unterbrochen. Ab hier beginnt das Spiel mit dem Ziel herauszufinden, woher der Komet kam und was er freigesetzt hat, denn seit dem Aufschlag wandeln wieder Zombies und die üblichen Kreaturen der Hölle auf der Oberfläche.

Erscheinungsdatum 15.05.2012
Genre Hack\'n\'Slay
Multiplayer ja / vier Spieler
Internet erforderlich ja permanent
USK Freigabe ab 16
Sprachen Deutsch, Englisch, Französich uvm.
Systeme Windows ab XP, Mac OS
Preis 44,99 €

Gameplay



Wer in Diablo 2 zu Hause war, wird sich auf den ersten Metern in Diablo 3 auch gleich wieder heimisch fühlen. Es gibt mehrere Charaktere zur Auswahl, fünf an der Zahl, es kann jetzt sogar zwischen den Geschlechtern gewählt werden. Ist der Charakter ausgewählt, muss er noch mit einem Namen versehen werden und es geht danach direkt los. Das Spiel startet auf einer verlassenen Landstraße kurz vor dem Ort Tristram, auf dem auch schon die ersten Gegner lauern. Wird ein Mausklick auf eine leere Fläche ausgeführt marschiert unser alter Ego dorthin, trifft der Mauszeiger einen Gegner so wird dieser angegriffen. Bis zum ersten Level-Up somit gewohnte Hack & Slay Kost.

Aber genau hier kommen die heiß diskutierten Änderungen von Diablo 3 zu tragen. Durfte im Vorgänger bei jedem Levelaufstieg überlegt werden, auf welche neue Fertigkeit wird der pro Level gewonnene Fertigkeitspunkt investiert und wie die fünf Attribut-Punkte auf die vier Attribute (Stärke, Geschick, Vitalität und Intelligenz) verteilt. Dies wird dem Spieler in Diablo 3 aber aus der Hand genommen. Fertigkeiten werden pro Level freigeschaltet und auch die Attributpunkte werden automatisch um einen bestimmten Wert erhöht. Somit verfügen alle Spieler der gleichen Charakter-Klasse auf einem Level erst einmal über die identischen Fähigkeiten und Attribute. Es gibt auf den ersten Blick nicht mehr die Möglichkeit seinen Charakter zu spezialisieren. Auf den zweiten Blick ist das Fertigkeitensystem aber eine gute Idee. Im Gegensatz zu Diablo 2 kann ein Character der alle Fertigkeiten freigeschaltet hat, jederzeit seine Spielweise ändern in dem er auf andere Fertigkeiten setzt. In Diablo 2 musste in dem Fall ein neuer Charakter von vorne angefangen werden, wo dann die Fertigkeitspunkte anders verteilt werden. Es ist somit in Diablo 3 nicht mehr möglich seinen Charakter zu "verskillen". Die Möglichkeit seine Attribute nicht mehr zu verteilen wiegt schon schwerer, da Blizzard hier die Idee hatte das über die Ausrüstung zu regulieren.


Bild: Angespielt: Diablo 3 – Der Streitfall
Bild: Angespielt: Diablo 3 – Der Streitfall
Keine Ausrüstung Voll Ausgerüstet



Wie hier gut zu erkennen ist, können die Attribute und dementsprechend der Schaden der verursacht wird über die Ausrüstung enorm gesteigert werden. Hierzu wird der Spieler angehalten am besten das primäre Attribut, welches für den Schaden zuständig ist zu steigern. Bei unserem Dämonenjäger, handelt es sich hierbei um Geschicklichkeit/Dexterity. Nur muss entsprechende Ausrüstung erst gefunden werden. Leider ist der Zufallsgenerator der dafür sorgt entsprechende Items von besiegten Gegnern "droppen" zu lassen besorgniserregend ungenau. Selbst nach vielen Stunden spielen und einem kompletten Inventar voll mit gefundenen Items sind in seltensten Fällen welche dabei, die überhaupt und vor allem für die eigene Klasse zu gebrauchen sind. War die Freude in Diablo 2 groß wenn ein seltener Gegenstand gefunden wurde, findet man diese in Diablo 3 viel zu häufig und in schlechter Qualität. Nicht selten droppen Gegenstände für die eigene Klasse, die dann aber Attribute haben, die für die eigene Klasse nicht wirklich interessant sind. Im Falle des Dämonenjägers z.B. ein Pfeilköcher mit +200 Intelligenz.

 

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