Gainward GeForce GTX 670 Phantom im Test

Grafikkarten | HT4U.net | Seite 4

Innenansicht



Bild: Gainward GeForce GTX 670 Phantom im Test

Für eine vergrößerte Bildansicht bitte ins Bild klicken


Auch ein Blick auf die Boardvorderseite verrät uns auf Anhieb die absolute Ähnlichkeit mit unserem Palit-Muster. Wir erblicken identische Anordnungen, welche dem Referenzdesign geschuldet sind, allerdings auch gleiche oder sehr ähnliche Bauteile in der Umsetzung.

Darüber hinaus finden wir auf der Boardvorderseite einen von drei TI-INA-A219-Chips, zwei weitere befinden sich wie gewohnt auf der Rückseite des Designs. Diese dienen grundsätzlich der Überwachung der Leistungsaufnahme und als Informationsgeber für das NVIDIA-Power-Target, welches Einfluss auf die Taktraten nehmen kann.


Bild: Gainward GeForce GTX 670 Phantom im Test
Bild: Gainward GeForce GTX 670 Phantom im Test
GPU Spannungsversorgung Stromanschlüsse


In der weiteren Betrachtung bleibt es damit natürlich bei den beiden gewohnten 6-Pin-Stromanschlüssen, welche die Platine für theoretische 225 Watt Leistungsaufnahme rüsten, es bleibt aber auch bei der internen Umsetzung der Spannungsversorgung.

Wir haben es mit typischen zwei Phasen für die Speicher-Spannung und typischen vier Phasen für die GPU-Spannung zu tun – nicht mehr und nicht weniger verwendet NVIDIA auf seinem Referenzdesign und gar eine GTX-680-Grafikkarte genügt sich damit. Allerdings wird dort auf andere Bauteile gesetzt. Das schadet dem Gainward-Design aber erst einmal nicht, schließlich tritt man mit deutlich höheren Taktraten an und weiß sich damit zu behaupten.

Im Hinblick auf die Kühlung an sich, haben wir bereits einen passiven Kühlblock auf den Bauteilen der Spannungsversorgung erblickt. Dieser benötigt natürlich Abluft der beiden internen Ventilatoren, damit er seinen Dienst ordentlich verrichten kann.

Bild: Gainward GeForce GTX 670 Phantom im Test
Bild: Gainward GeForce GTX 670 Phantom im Test
Bild: Gainward GeForce GTX 670 Phantom im Test


Betrachtet man sich die Kühllösung dieser Phantom-Karte für sich alleine, erscheint sie erst einmal recht unspektakulär. Zwei kleinere Lüfter sind auf der Innenseite der Kunststoffabdeckung befestigt und sorgen für eine Belüftung des Radiators. Dieser wiederum arbeitet mit drei kupfernen Heatpipes des gewohnten 6-mm-Standards. Die Bodenplatte des Kupfer-Kühlers ist vernickelt – entgegen den Heatpipes. Der Schritt ist weniger verständlich, denn eine optische Zugabe kann die Bodenplatte nicht bieten. Warum man also diesen Schritt ging bleibt offen.

Bild: Gainward GeForce GTX 670 Phantom im Test

Auch beim Speicher gibt es keine Überraschungen. Wir erblicken die bislang GTX-670-typischen-Modelle, welche mit maximal 1500 MHz Takt spezifiziert sind. Die Taktrate nutzt NVIDIA auch vollständig aus.