Gaming-Tastatur Tesoro DURANDAL ULTIMATE im Test

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Praxiseinsatz



Im täglichen Gebrauch hinterlässt die Tesoro DURANDAL ULTIMATE erst einmal einen guten Eindruck und bietet vor allem auch einen sicheren Stand. Darüber hinaus geht auch das Arbeiten leicht von der Hand, was auf der einen Seite natürlicher den Cherry MX-Tastern geschuldet ist, doch auch der gesamte Aufbau der Tastatur gefällt.

Bild: Gaming-Tastatur Tesoro DURANDAL ULTIMATE im Test
Bild: Gaming-Tastatur Tesoro DURANDAL ULTIMATE im Test
Bild: Gaming-Tastatur Tesoro DURANDAL ULTIMATE im Test


Gaming und Rollover-Funktion



Dies Bild zeigt sich auch im Gaming-Bereich, wo die Tastatur ebenfalls eine sehr gute Bedienbarkeit aufzeigt. Dabei können wir bei der DURANDAL ULTIMATE allerdings keinen großen Blick auf die Cheryy-Taster werfen, denn hier hat der Käufer die Qual der Wahl und kann die Switches nach seinen Bedürfnissen bestellen. Praktisch zu bewerten ist dafür aber die Profil- und Makro-Funktion, insbesondere mit Blick auf das Default-Layout, welches stets erhalten bleibt.

Bild: Gaming-Tastatur Tesoro DURANDAL ULTIMATE im Test
Bild: Gaming-Tastatur Tesoro DURANDAL ULTIMATE im Test


Ebenfalls praktisch ist die N-Key-Rollover Funktion, welche es ermöglicht mehrere Tasten gleichzeitig zu drücken, ohne das ein Befehl verloren geht. Hier zeigte ein kurzer Versuch mit dem AquaKey Test, dass im Grunde eine unbegrenzte Anzahl von Tasten gleichzeitig drückbar ist, irgendwann sind allerdings den Fingern Grenzen gesetzt.

Messdaten USB-Hub


Da das vorliegende Testmuster einen integrierten USB-Hub aufweist, wollen wir die Leistung an dieser Stelle kurz überprüfen. Hierfür haben wir einen frisch formatierten Kingston HyperX USB-Stick mit 16 GB zunächst am Arbeitssystem selbst und anschließend an der Tastatur mit HDTach 3 RW vermessen.

Am Testsystem erreichte der Stick eine Burst-Speed von 31,0 MByte pro Sekunde. An der Tastatur wurde eine Burst-Speed von 30,9 MB pro Sekunde erreicht. Dies ist ein wirklich gutes Ergebnis, welches man nur selten antrifft. Auch hier zeigt sich wieder der gleiche Ursprung im Vergleich zu den QPAD-Tastaturen.

Geräuschkulisse


Den Wünschen der Leser entsprechend, werfen wir seit einer Weile auch einen Blick auf die Geräuschentwicklung beim Tastenklick. Dabei greifen wir auf die gleiche Methode zurück, wie wir sie schon bei den Gehäuse-Artikeln anwenden und nutzen das digitale Messgerät Greisinger AZ-8922. Entsprechend arbeiten wir aber auch hier nicht mit einem schalltoten Raum, weshalb die Werte nicht mit den Messungen mit unserer DAAS-USB-Anlagen zu vergleichen sind und die Wertangaben damit eher als "HT4U-Hausnorm" zu verstehen sind.

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Der Testkandidat erreicht bei unserem Testaufbau einen Wert von 46,8 dB(A) (Angabe bezogen auf einen Meter Abstand), wenn man allerdings schneller arbeitet erhöht sich die Geräuschkulisse und die Tastatur erzeugt in einem solchen Fall auch mal einen Schalldruck von 60,3 dB(A). Zum Vergleich haben wir die kabellose Logitech K360 vermessen. Diese erzeugte einen Schalldruck von 33,4 dB(A), beim schnellen Tippen sind es zirka 40,7 dB(A). Hier ist natürlich anzumerken, dass mechanische Tastaturen in aller Regel zu einem höheren Geräuschpegel führen können. Die Tt Meka G-Unit erreichte beispielsweise beim 10-Fingertippen einen Schalldruck von rund 58 dB(A).