Gigabyte Radeon HD 7950 OC WindForce 3 im Test

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ZeroPower



Mit der Einführung der Radeon HD-7900-Familie hat AMD auch das Feature ZeroPower mit vorgestellt. Sobald Windows über die Energiespar-Optionen den Monitor in den Ruhezustand versetzt, wird über die ZeroPower-Technik die Grafikkarte in einen Tiefschlafmodus versetzt. Die Karte wird praktisch komplett abgeschaltet und verbraucht unter 3 Watt an Energie – die Lüfter sind deaktiviert. Damit fließt dieses Feature natürlich mit in unser Testfeld ein.

Bei der Gigabyte Radeon HD 7950 OC WF3 ermittelten eine Leistungsaufnahme von 1,81 Watt in diesem Ruhezustand. Aber wie bereits bei den anderen Testkandidaten festzustellen, gelingt dieser Ruhezustand nicht immer problemlos, was wohl auf den Treiber zurück zu führen ist.

Nachdem Windows den Monitor in den Standby-Modus schickte, schalteten die beiden Lüfter des Testkandidaten ab, um sofort wieder anzuspringen. Während wir beim Aufwecken der ASUS-Karte hier einen Absturz feststellen mussten, wachte das Gigabyte-Modell wieder korrekt auf. Auch diesem Test ging ein Furmark Last-Test voran. Nach einem kompletten Systemneustart funktionierte dann ZeroPower so, wie von AMD versprochen.

PowerTune-Limitierungen



Da AMDs Power-Tune-Technologie – erstmals vorgestellt mit der Radeon HD 6970 und HD 6950 – ab sofort bei allen Modellen der HD-7000-Serie mit von der Partie ist, wollen wir heute auch darauf einen gesonderten Blick werfen.

So prüfen wir als erstes das – je nach Testmuster unterschiedliche – PowerTune-Limit bei werkseitiger Einstellung des Treibers in der "0"-Position. Hier erreichten wir eine Leistungsaufnahme von rund 162 Watt. Unter Spiele-Last zeigte dieses Testmuster eine Leistungsaufnahme welche sich knapp unter 162 Watt belief, weshalb wir dann prüften, wie sich die mit Hawx erzeugte Spiele-Last bei der PT +20-Option verhielt. In der Tat bestätigte sich unser Verdacht, dass PowerTune unter Hawx bereits aktiv wurde. Wir erreichten ohne die Limitierung eine Leistungsaufnahme von rund 164 Watt. Unsere Benchmarks zeigten dabei aber keine Unterschiede zwischen PowerTune 0- und +20-Settings, was bedeutet, dass noch keine spürbare Drosselung erfolgte.

Wer also händisch zusätzlich noch höhere Taktraten anlegt, der wird nicht umhinkommen im Treiber den PowerTune-Regler auf die +20-Option zu setzen.