Kepler für die Masse - NVIDIA GeForce GTX 660 von EVGA und MSI im Test

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Leistungsaufnahme: Blu-ray-Wiedergabe – Multi-Monitor-Betrieb


Blu-ray-Wiedergabe

Für diese Messungen nutzen wir die Blu-ray "Stirb langsam 4.0" von Twentieth Century Fox Home Entertainment. Die Blu-ray nutzt den H.264-Codec, auch bekannt unter der Bezeichung MPEG4-AVC, der mittlerweile bei den meisten Filmen Verwendung findet. Als Software kommt PowerDVD aus dem Hause Cyberlink zum Einsatz, für Versions-Details sei auf die Testumgebung des Artikels verwiesen.

Leistungsaufnahme – Grafikkarte
Blu-ray Wiedergabe
AMD Radeon HD 7950
57,89
PowerColor Radeon HD 7950 PCS+
57,81
VTX3D Radeon HD 7950 X-Edition
52,74
Sapphire Radeon HD 7950 OC
52,60
Gigabyte Radeon HD 7950 OC WF3
51,28
XFX Radeon HD 7870 Black Edition
47,89
ASUS Radeon HD 7950 OC DCU II
47,44
XFX Radeon HD 7850 Black Edition
42,12
PowerColor Radeon HD 7850 PCS+
36,88
PowerColor Radeon HD 7870 PCS+
36,86
AMD Radeon HD 7870
35,90
AMD Radeon HD 7850
35,61
Sapphire Radeon HD 7850 Dual-X 1GB
33,65
NVIDIA GeForce GTX 670
23,64
ASUS GeForce GTX 660 Ti DCU II TOP
22,50
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (EVGA Referenz)
21,38
EVGA GeForce GTX 660 Ti SC 3GB
19,67
MSI N660 Ti Power Edition
18,24
MSI N660GTX TwinFrozr OC
14,90
EVGA GeForce GTX 660 SC
13,44
Watt


Die Spitzenplätze in dieser 3D-Leistungsklasse werden fast durchweg von aktuellen NVIDIA-Produkten gesetzt, was darauf zurück zu führen ist, dass NVIDIA die Taktraten und Spannungen auf Idle-Niveau absenkt, wohingegen die AMD-Modelle mit einer speziellen Power-Stufe arbeiten. Das gilt auch für die beiden heutigen GTX-660-Vertreter, welche noch einmal Bestmarken in dem Bereich setzen können und teils mit einem Drittel der Leistungsaufnahme der HD-7800-Modelle auskommen.

Multi-Monitor-Betrieb

Während die GPU-Hersteller inzwischen sehr genau darauf achten, die Leistungsaufnahme im Idle-Betrieb möglichst weit zu senken, bleibt der Betrieb von mehreren Bildschirmen bei diesen Optimierungen jedoch oft außen vor. Laut den Herstellern können gerade die Taktabsenkungen beim Speicher zu Bildflackern führen, weshalb gerne auf eine Absenkung dort verzichtet wird und eine separate Power-Stufe mit unterschiedlichen Spannungen und Taktraten zum Tragen kommt.

Leistungsaufnahme Grafikkarte Multi-Monitor-Betrieb
Multi-Monitor Idle
AMD Radeon HD 7950
52,23
XFX Radeon HD 7870 Black Edition
49,05
Gigabyte Radeon HD 7950 OC WF3
45,54
ASUS Radeon HD 7950 OC DCU II
41,49
XFX Radeon HD 7850 Black Edition
37,54
AMD Radeon HD 7850
32,20
PowerColor Radeon HD 7870 PCS+
32,06
AMD Radeon HD 7870
31,49
Sapphire Radeon HD 7850 Dual-X 1GB
29,95
ASUS GeForce GTX 670 TOP – DirectCU II
23,28
Gigabyte GeForce GTX 670 OC WF3
22,91
EVGA GeForce GTX 670 Superclocked
21,74
ASUS GeForce GTX 660 Ti DCU II TOP
19,36
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (EVGA Referenz)
18,48
EVGA GeForce GTX 660 Ti SC 3GB
17,36
NVIDIA GeForce GTX 670
16,53
MSI N660 Ti Power Edition
15,18
MSI N660GTX TwinFrozr OC
10,27
EVGA GeForce GTX 660 SC
9,86
Watt


Mit NVIDIAs jüngster GTX-600-Familie durften wir zumindest eine kleinere Änderung feststellen. Solange lediglich zwei Monitore (auch mit unterschiedlichen Auflösungen) betrieben werden, arbeitet die Karte mit der Idle-Power-Stufe und erst beim Einsatz von drei Monitoren schaltet man in eine Multi-Monitor-Power-Stufe.

Und so agieren die EVGA GTX 660 SC und die MSI N660GTX TF OC beim Betrieb mit zwei Monitoren an einer 10-Watt-Marke – nur unwesentlich mehr als im reinen Idle-Betrieb. Beim Anschluss eines dritten Monitors änderten sich die Taktraten auf 549 MHz GPU- und 1502 MHz Speichertakt. Die Spannungen stiegen entsprechend auch und damit stieg die Leistungsaufnahme bei EVGA und MSI auf rund 33 Watt, also mehr als den dreifachen Wert an.