ASUS GTX 660 Ti DC2 Top - NVIDIAs GeForce GTX 660 Ti ist da

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Technik – GeForce GTX 660 Ti



Eckdaten GeForce GTX 680 GeForce GTX 670 GeForce GTX 660 Ti GeForce GTX 580 GeForce GTX 570
Codename GK104 GK104 GK104 GF110 GF110
Fertigung 28 nm 28 nm 28 nm 40 nm 40 nm
Transistoren 3,54 Mrd. 3,54 Mrd. 3,54 Mrd. ca. 3 Mrd. ca. 3 Mrd.
Taktrate Chip 1006 MHz 915 MHz 915 MHz 772 MHz 732 MHz
Taktrate Shader 1006 MHz 915 MHz 915 MHz 1544 MHz 1464 MHz
Taktrate Speicher (MHz) 1502 MHz 1502 MHz 1502 MHz 1000 MHz 950 MHz
Taktrate Speicher (Mbps) 6008 Mbps 6008 Mbps 6008 Mbps 4000 Mbps 3800 Mbps
Speicherart GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5 GDDR5
typische Speichergröße 2048 MB 2048 MB 2048 MB 1536 MB 1280 MB
Speicheranbindung 256 bit 256 bit 192 bit 384 bit 320 bit
Shader Recheneinheiten 1536 1344 1344 512 480
Befehlsarchitektur Skalar Skalar Skalar Skalar Skalar
Fähigkeiten pro Shadereinheit MADD MADD MADD MADD MADD
Double Precision Unterstützung Ja – 1/24 SP-Leistung Ja – 1/24 SP-Leistung Ja – 1/24 SP-Leistung Ja – 1/8 SP-Leistung Ja – 1/8 SP-Leistung
Textur-Einheiten (TMUs) 128 112 112 64 60
Raster-Operation-Einheiten (ROP) 32 32 24 48 40
Shader-Model-Version 5.0 5.0 5.0 5.0 5.0
DirectX-Version DirectX 11 DirectX 11 DirectX 11 DirectX 11 DirectX 11
Audio-Controller 7.1 (HD-Bitstream) 7.1 (HD-Bitstream) 7.1 (HD-Bitstream) 7.1 (LPCM, 48kHz, 16bit) 7.1 (LPCM, 48kHz, 16bit)
Video-Prozessor VP5 VP5 VP5 VP4 VP4
Typische Leistungsaufnahme (Herstellerangabe) 170 W 141 W 134 W ? ?
Maximale Leistungsaufnahme (Herstellerangabe) 195 W 170 W 150 W 244 W 219 W


Wie bereits die GeForce GTX 680 und GTX 670 kommt auch bei der GeForce GTX 660 Ti ein GK104-Chip als Basis zum Einsatz. Dieser Chip wird in 28-nm-Fertigung hergestellt und ist mit NVIDIAs GPU-Boost-Technologie ausgestattet. Um eine Leistungsabstufung zur GeForce GTX 680 und GTX 670 zu realisieren, wählt NVIDIA die gängige Vorgehensweise der gezielten Deaktivierung von Funktionseinheiten.

Bild: ASUS GTX 660 Ti DC2 Top – NVIDIAs GeForce GTX 660 Ti ist da

Blockschaltbild der GeForce GTX 660 Ti mit teildeaktiviertem GK104


Allerdings handelt es sich bei der GeForce GTX 660 Ti um alles andere als eine Resteverwertung von GK104-Chips. Genau wie bei der GeForce GTX 670, tritt auch die GeForce GTX 660 Ti mit einem deaktivierten Streaming Multiprocessor (SM) an. Damit kommt die GeForce GTX 660 Ti mit 1344 Cuda Cores und 112 TMUs auf die gleiche Anzahl dieser Einheiten wie die GeForce GTX 670. Zusätzliche Deaktivierungen sind bei der Speicheranbindung zu finden: Ein 64 bit Speicher-Controller sowie eine ROP-Partition fielen den Streichungen zum Opfer. Dies dürfte in erster Linie für günstiger PCB-Layout-Varianten sorgen, da weniger Leitungen zum Speicher benötigt werden.

Im Gesamtem kommt die GeForce GTX 660 Ti somit auf ein 192 bit breites Speicherinterface (drei 64-Speicher-Controller) und 24 ROPs (drei ROP-Partitionen mit je 8 ROPs). Die Taktraten der GeForce GTX 660 Ti sind ebenfalls identisch zu jenen der GTX 670. Der GPU-Takt wird von NVIDIA mit 915 MHz (Base-Clock) bzw. 980 MHz (Boost-Clock) und der Speichertakt mit 1502 MHz angegeben. Die TDP-Angabe der GTX 660 Ti liegt mit 150 Watt exakt 20 Watt unterhalb der maximalen Leistungsaufnahme der GTX 670.

Merkmal GTX 680 GTX 670 GTX 660 Ti GTX 580 GTX 570
Rechenleistung (MADD) – SP 3090 GFLOPs 2460 GFLOPs 2460 GFLOPs 1581 GFLOPs 1405 GFLOPs
Rechenleistung (MADD) – DP 129 GFLOPs 103 GFLOPs 103 GFLOPs 198 GFLOPs 176 GFLOPs
Texturierungsleistung 128,8 GTex/s 102,5 GTex/s 102,5 GTex/s 49,4 GTex/s 43,9 GTex/s
Pixelfüllrate 32,2 GPix/s 29,3 GPix/s 22,0 GPix/s 37,1 GPix/s 29,3 GPix/s
Speicherbandbreite 192,3 GB/s 192,3 GB/s 144,192 GB/s 192,0 GB/s 152,0 GB/s


Die Betrachtung der theoretischen Eckdaten verdeutlicht nochmals die beschriebenen Deaktivierungsmaßnahmen. Da sowohl Takt als auch Anzahl der Rechen- und Textureinheiten identisch zur GeForce GTX 670 sind, kommt es auch bei den den zugehörigen theoretischen Leistungsdaten zu einem Gleichstand. Aufgrund der Deaktivierung eines Speichercontroller sowie einer ROP-Partiation weißt die GeForce GTX 660 Ti jedoch eine um 25 Prozent geringere Speicherbandbreite und Pixelfüllrate auf.