QPAD 5K L.E. und 75 OM im Test

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Fazit



Nun haben wir heute zwei Testkandidaten eines noch jungen Herstellers gesehen, welche in vielen Punkten einfach sehr ähnlich sind. Die Unterschiede der beiden Modelle QPAD 5K Limited Editon und 75 OM sind dabei zu gering, dass man im Grunde nur eine Hand braucht um diese aufzuzählen.

Wie auch die Modelle als solches, so ist auch das Gesamtbild der beide Mäuse sehr ähnlich und muss daher wohl zusammenfassend mit durchwachsen bewertet werden. Dabei liefert QPAD auf keinen Fall eine mangelhafte Arbeit ab und kann am Start zunächst einmal mit einer soliden Verarbeitung und einer guten Form punkten. Auch was die Mausführung angeht hat der Hersteller den richtigen Weg eingeschlagen und kann mit den Sensoren von Avago, egal ober Laser oder Optisch, weitere Punkte sammeln.

Bild: QPAD 5K L.E. und 75 OM im Test

Punktabzüge gibt es allerdings bei manchen Detailumsetzungen. Ein fehlendes Vier-Wege-Mausrad mögen die meisten Spieler noch verschmerzen können, die relativ schlecht umgesetzte Makro-Funktion der Software dürfte einige Anwender dann vielleicht schon deutlicher stören. Lediglich ein Makro, welches dazu nur fünf Tasten ansteuern kann, eine zudem fehlende Profil-Funktion sind hier als Kritikpunkte zu nennen.

Es bleibt abschließend natürlich die Frage nach der Preisgestaltung zu klären. Die QPAD 5K L.E wird noch nicht in unsrer Preissuchmaschine geführt, im Shop des Herstellers liegt der Preis bei 79 Euro. Das Modell QPAD 75 OM liegt bei einem Straßenpreis von rund 50 Euro. Damit platziert sich QPAD mit seinen beiden neuen Nagern recht exakt im typischen Preisfeld für Gaming-Mäuse, bietet aber auch nur durchschnittliche Features. Im direkten Vergleich hat uns Geils Start im Gaming-Segment mit dem Produkt Epic Gear Meduza einfach besser gefallen.

[dk], 02. Juli 2012