Tt eSPORTS Black Element im Test

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Praxiseinsatz



Die Tt eSPORTS Black Element zeigt sich im alltäglichen Betrieb recht genügsam und kann daher gefallen. Die Maus liegt gut in der Hand und man bekommt keine Ermüdungserscheinungen. Auch die Steuerung ist präzise und die Omron-Tasten lassen sich gut bedienen.

Allerdings gibt es kleine Mängel, welche sich summieren. Eher unwichtig ist dabei die Größe, denn die Maus ist für wirklich große Hände vielleicht etwas zu klein geraten. Zudem befinden sich auf der linken Seite gleich drei Tasten, dabei hat die Taste zwischen den beiden Tasten zum Vor und Zurück navigieren im Office-Segment zwar keine Funktion, wird aber gerade am Anfang mal gerne versehentlich gedrückt.

Bild: Tt eSPORTS Black Element im Test


Sehr bedauerlich ist allerdings – dies gilt auch für den Gaming-Betrieb – dass die Maus zwar symmetrisch aufgebaut ist, auf der rechten Seite allerdings nur eine Taste ist. Somit ist der Linkshänder-Einsatz zwar grundsätzlich möglich, aber doch eingeschränkt. Aufgrund der Form wäre hier eine andere Lösung einfach sinnvoller geworden.

Bild: Tt eSPORTS Black Element im Test


Alltagsbetrieb und Gaming



Im Gaming-Bereich zeigt sich die Maus dem Namen entsprechend im Element. Der Laser-Sensor arbeitet präzise und vermittelt jeder Zeit die volle Kontrolle über das Spielgeschehen zu haben. Die Omron-Tasten sind ebenfalls gut in der Handhabung und bieten entsprechende Bedienbarkeit. Der Rückgriff auf die Makros ist einfach, allerdings behindern sich die drei Tasten auf der linken Seite – wie bereits erwähnt – am Anfang gegenseitig. Etwas fragwürdig erscheint jedoch die Position des Knopfes zum Wechseln des Profil, denn dieser ist auf der Unterseite der Maus untergebracht, was im Hinblick auf ein schnelles Wechseln im Spiel natürlich ein Problem ist. In aller Regel sollte es jedoch nicht so sehr stören.

Bild: Tt eSPORTS Black Element im Test


Oberflächentauglichkeit



Für unsere Tests werden die Mäuse stets auf unterschiedlichen Untergründen getestet. Dabei kommen Soft- und Hard-Pad zum Einsatz, sowie Holzflächen und auch das Sofa. Solange nichts anderes erwähnt wird, sind wir hier auf keine Probleme gestoßen.

Lautstärke Tastenklick


Den Wünschen vieler Leser entsprechend, werfen wir nun auch einen Blick auf die Geräuschentwicklung beim Tastenklick. Dabei greifen wir auf die gleiche Methode zurück, wie wir sie schon bei den Gehäuse-Artikeln anwenden und nutzen das digitale Messgerät Greisinger AZ-8922. Entsprechend arbeiten wir aber auch hier nicht mit einem schalltoten Raum, weshalb die Werte nicht mit den Messungen mit unserer DAAS-USB-Anlagen zu vergleichen sind und die Wertangaben damit eher als "HT4U-Hausnorm" zu verstehen sind.

Bild: Sharkoon Vaya: 25-Euro-Gehäuse zum glücklich werden?

Der Testkandidat erreicht bei unserem Testaufbau einen Wert von 31,6 dB(A) (Angabe bezogen auf einen Meter Abstand). Die Sharkoon DarkGlider erreichte bei dieser Messung einen Wert von zirka 34 dB(A). Zum Vergleich haben wir auch zwei Mäuse von Logitech vermessen: Die Logitech Performance MX und die Gaming-Maus G700. Diese erreichten Werte im Bereich von etwa 30 bis 31 dB(A).