VTX3D Radeon HD 7870 Black Edition im Test

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Leistungsaufnahme: Blu-ray-Wiedergabe – Multi-Monitor-Betrieb


Blu-ray-Wiedergabe

Für diese Messungen nutzen wir die Blu-ray "Stirb langsam 4.0" von Twentieth Century Fox Home Entertainment. Die Blu-ray nutzt den H.264-Codec, auch bekannt unter der Bezeichung MPEG4-AVC, der mittlerweile bei den meisten Filmen Verwendung findet. Als Software kommt PowerDVD aus dem Hause Cyberlink zum Einsatz, für Versions-Details sei auf die Testumgebung des Artikels verwiesen.

Leistungsaufnahme – Grafikkarte
Blu-ray Wiedergabe
AMD Radeon HD 7970
72,76
AMD Radeon HD 7950
57,80
AMD Radeon HD 7870 Tahiti LE
[VTX3D Radeon HD 7870 Black]
50,96
XFX Radeon HD 7870 Black Edition
47,89
XFX Radeon HD 7850 Black Edition
42,12
AMD Radeon HD 7870
35,90
AMD Radeon HD 7850
35,61
Sapphire Radeon HD 7850 Dual-X 1GB
33,65
ASUS GeForce GTX 670 DCU II TOP
26,84
Gigabyte GeForce GTX 670 Windforce
24,21
NVIDIA GeForce GTX 670
23,64
EVGA GeForce GTX 670 SC
23,58
Gainward GeForce GTX 670 Phantom
22,86
NVIDIA GeForce GTX 680
21,60
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (EVGA Referenz)
21,38
Sparkle Calibre X670 Captain
19,14
EVGA GeForce GTX 660 SC
13,44
MSI GTX 650 Ti Power Edition
12,67
Watt


Die Spitzenplätze in dieser 3D-Leistungsklasse werden fast durchweg von aktuellen NVIDIA-Produkten gesetzt. Dies ist darauf zurück zu führen, dass NVIDIA die Taktraten und Spannungen bei der Wiedergabe auf Idle-Niveau absenkt, wohingegen die AMD-Modelle mit einer speziellen Power-Stufe arbeiten.

Damit positioniert sich auch Tahiti LE in Form der VTX3D Black im oberen Drittel unseres gezeigten Vergleichsfeldes. Man rangiert etwas unterhalb einer HD 7950 und auf dem Niveau von stark übertakteten HD-7870-Karten, jedoch noch 15 Watt oberhalb unserer HD-7870-Referenzkarte.

Multi-Monitor-Betrieb

Während die GPU-Hersteller inzwischen sehr genau darauf achten, die Leistungsaufnahme im Idle-Betrieb möglichst weit zu senken, bleibt der Betrieb von mehreren Bildschirmen bei diesen Optimierungen jedoch oft außen vor. Laut den Herstellern können gerade die Taktabsenkungen beim Speicher zu Bildflackern führen, weshalb gerne auf eine Absenkung dort verzichtet wird und eine separate Power-Stufe mit unterschiedlichen Spannungen und Taktraten zum Tragen kommt.

Mit NVIDIAs jüngster GTX-600-Familie durften wir zumindest eine kleinere Änderung feststellen. Solange lediglich zwei Monitore (auch mit unterschiedlichen Auflösungen) betrieben werden, arbeitet die Karte mit der Idle-Power-Stufe und erst beim Einsatz von drei Monitoren schaltet man in eine Multi-Monitor-Power-Stufe. Mit drei Monitoren verhält sich die Leistungsaufnahme bei NVIDIA dann sehr ähnlich zu jener der AMD-Modelle.

Leistungsaufnahme Grafikkarte Multi-Monitor-Betrieb
Multi-Monitor Idle
XFX Radeon HD 7870 Black Edition
49,05
AMD Radeon HD 7870 Tahiti LE
[VTX3D Radeon HD 7870 Black]
46,61
AMD Radeon HD 7850
32,20
AMD Radeon HD 7870
31,49
Sapphire Radeon HD 7850 Dual-X 1GB
29,95
ASUS GeForce GTX 660 Ti DCU II TOP
19,36
NVIDIA GeForce GTX 660 Ti (EVGA Referenz)
18,48
Sparkle Calibre X670 Captain
17,91
NVIDIA GeForce GTX 670
16,53
MSI GTX 650 Ti Power Edition
11,54
MSI Radeon HD 7750 2GB DDR3
9,98
EVGA GeForce GTX 660 SC
9,86
MSI GeForce GTX 650 PE
9,72
Watt


In vorstehender Tabelle ist lediglich der Wert der Karten beim Betrieb mit zwei Monitoren zu sehen. In unserem Anhang finden sich zudem auch alle Werte beim Betrieb mit drei Monitoren.

Unser Testkandidat verhält sich hier typisch und taktet bei der Erkennung des zweiten Monitors auf eine Power-Stufe von 501 MHz GPU- und 1500 MHz Speichertakt. Dabei bleibt es auch beim Anschluss eines dritten Monitors. Dieser Betriebszustand steigert die Leistungsaufnahme dann noch einmal marginal um 2 Watt.