ZOWIE AM im Test

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Die nicht vorhandene Software



Keine Software bedeutet zunächst einmal keine Störungen, denn es kann durchaus schon einmal zu Problemen mit dem Betrieb der diversen Programme für die einzelnen Komponenten geben. Somit ist der Verzicht zunächst einmal durchaus kein Manko der ZOWIE AM.

Allerdings bedeutet die fehlende Software auch, dass man keine Feineinstellung der Maus durchführen kann. Dies kann durchaus störend sein, insbesondere im Hinblick auf die DPI-Stufen. Diese sind nun einmal festgesetzt, wer aber beispielsweise im Sniper-Modus eine andere Sensitivität benötigt als die Maus vorgibt, der hat schlicht das Nachsehen.

Auch im Bezug auf den Wechsel des Linkshänder-Modus ist die fehlende Software ein Problem. Zwar hat ZOWIE sich hier eine Lösung überlegt, die Software zu umgehen, doch optimal erscheint das Trennen der Maus vom Computer nicht. Denkbar wäre hier schlicht die Konstellation, dass der Computer sowohl von Links- als auch Rechtshänder genutzt wird. Zudem sucht der Nutzer intuitiv nach einer entsprechenden Option in der Software und nicht jeder liest sich die Rückseite der Verpackung durch. Allerdings muss hier auch gesagt sein, dass in aller Regel diese Einstellung nur einmal durchgeführt wird und dass den meisten Anwendern dieser Kritikpunkt eher weniger stört.

Anders als bei der EC1 eVo stört das Fehlen der Software bei der AM aber nicht im Bezug auf irgendwelche Lichteffekte, denn diese sind bei der Maus schlicht nicht vorhanden. Somit dürfte die Maus hier vor allem den Geschmack der Freunde einer gediegeneren Optik treffen.