50 DirectX-11-Grafikkarten im Test

Grafikkarten | HT4U.net | Seite 4

Software: Treiber


  • Windows 7 64-bit, inkl. aller Updates bis Dezember 2012
  • Intel Chipsatz-Treiber 9.2.3.1022
  • DirectX 9.0c (Juni 2010 Update)
  • Intel Lan Driver V. 16.6.0.0
  • Audio-Treiber: Realtek (Windows 7 integrated)
  • Marvell SATA 6GBs V. 1.2.0.1014
  • ASMedia USB 3.0 V. 1.14.3.0

  • ASUS AI-Center-II-Treiber für Marvell-Caching-Funktion


Grafikkarten-Treiber


Wie eingangs versprochen, setzen wir auf aktuelle AMD- und NVIDIA-Treiber. Kurz vor Start des Artikels veröffentlichte NVIDIA einen weiteren WHQL-Treiber auf Basis der hier eingesetzten Version 310, welcher natürlich keinen Einsatz mehr finden konnte. Das tut der Performance allerdings keinen Abbruch, denn nach eigenen Release-Notes geht es hier vorrangig um SLI-Optimierungen. AMD bleibt bislang einen offiziellen WHQL-Treiber schuldig und bastelt fröhlich an seinem Catalyst-Beta-Treiber weiter – aktuell in Version 12.11 beta 11, welcher auch zum Test verwendet worden ist.

Bei AMD wie NVIDIA wurden die Filtereinstellungen für den anisotropen Filter mit dem High-Quality-Setting verwendet. AMDs Tessellation-Schalter im Treiber wurde in den Tests manuell auf Anwendungsgesteuert eingestellt. Oberflächenformatoptimierung bei AMD-Treibern wurde selbstverständlich deaktiviert.

Software: Test-Philosophie



Natürlich überarbeiteten wir unseren Testparcours hier und dort aufs Neue. Dabei gesellen sich neue Spiele-Titel hinzu, manche Benchmarks fallen heraus. Neu hinzu gekommen sind heute Assassin's Creed III, Far Cry 3, Hitman: Absolution und Slepping Dogs. In allen Fällen haben wir es mit recht fordernden DirectX-11-Titeln zu tun. Dafür werden in Kürze ältere Titel weichen.

Es zählt mit zu unseren Ambitionen bei der Auswahl der Titel, dass wir eine gesunde Mischung aus DirectX-9-, DirectX-10- und DirectX-11-Titeln, sowie OpenGL aufbieten können, welche unterschiedliche Spiele-Genres oder Spiele-Engines abdecken. Zu unterstellen, dass nur noch DirectX-11-Titel die optisch beste Darstellung bieten oder gar künftig dem PC-Spiele-Markt beherrschen ist prinzipiell falsch. Immer wieder erscheinen viele DirectX-9-Titel im Markt, welche dann auch mit toller Grafik glänzen können – beispielsweise Alan Wake, Serious Sam 3, The Witcher 2 oder eben Blockbuster wie TES V: Skyrim. Aktuell müssen wir allerdings erkennen, dass die jüngsten Umsetzungen, welche auch wirklich fordernd für Grafikkarten sind, auf der Microsoft-DirectX11-Api aufsetzen.

Aber nicht immer sind die beliebtesten Spiele geeignet, um für Grafikkarten-Vergleiche herzuhalten. Beispielsweise Spiele, welche sich überwiegend CPU-limitiert zeigen, disqualifizieren sich für unseren Grafikkarten-Testparcours. Dafür bieten sich solche Titel dann für CPU-Benchmarks an.

Festzuhalten bleibt, dass man sich anstrengen kann wie man möchte, kein Benchmark-Parcours ist durchgehend fair. Dafür gibt es eben viel zu viele Applikationen im Markt, welche einmal zur einen oder anderen Seite ausschlagen. Und würden wir nun AMD oder NVIDIA bei den Empfehlungen in der Auswahl folgen, so würde in jedem Test eben immer das eine oder andere Produkt des jeweiligen Herstellers seinen Sieg für sich erzielen. Damit bleibt Status Quo, dass wir unsere Schlussfolgerungen und Erkenntnisse eben aus jenen Applikationen ableiten, welche wir in diesen Tests zu Rate gezogen haben.