Ohne X-Faktor: AMD Radeon R9 290 - Hawaii Pro im Test

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Software: Treiber


  • Windows 7 64-bit, inkl. aller Updates bis Februar 2013
  • Intel Chipsatz-Treiber 9.2.3.1022
  • DirectX 9.0c (Juni 2010 Update)
  • Intel Lan Driver V. 16.6.0.0
  • Audio-Treiber: Realtek (Windows 7 integrated)
  • Marvell SATA 6GBs V. 1.2.0.1014
  • ASMedia USB 3.0 V. 1.14.3.0
  • ASUS AI-Center-II-Treiber für Marvell-Caching-Funktion


Grafikkarten-Treiber

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Bild: Ohne X-Faktor: AMD Radeon R9 290 – Hawaii Pro im Test
Treiber Cat 13.11 b5 Treiber Cat 13.11 b8


Wie nun bereits mehrfach angesprochen, lieferte AMD zu den erneuten Tests einen neuen Treiber hinterher. Dieser hatte ein Hauptaugenmerk. Was sonst über die Firmware geregelt wird, musste AMD nun über den Treiber ändern und so setzte man bei der Erkennung der R9 290 nun die Standard-Lüfterdrehzahl auf 47 Prozent, statt der üblichen 40 Prozent in der ersten Variante.

Bild: Ohne X-Faktor: AMD Radeon R9 290 – Hawaii Pro im Test


  • AMD Catalyst 13.5 Beta 2
  • AMD Catalyst 13.11 beta V1 (Radeon R-Serie-Grafikkarten)
  • AMD Catalyst 13.11 beta V5 (Radeon R9 290X, 290 sowie R7 250 und R7 240)
  • AMD Catalyst 13.11 beta V8 (Radeon R9 290)
  • NVIDIA GeForce / ION Treiber Version 320.39 Beta

  • Unsere internen Vergleiche zeigen prinzipiell einen Gleichstand zwischen den unterschiedlichen Treibern, doch geringfügige Abweichungen konnten wir dann bei zwei Titeln dennoch mit dem neuen Treiber feststellen. So wurde die Performance unter Dirt Showdown im Mittel um 3 bis 4 Prozent gesteigert und unter Battlefield 3 performt der neue Catalyst unter Zuschaltung der Kantenglättung um zwei Prozentpunkte besser. Damit agieren die neuen Catalyst 13.11 Beta 5 und 8-Treiber im Mittel knapp ein Prozent schneller, als die bisherigen Vergleiche – dies als Information für die späteren Indizes. Das ist unglücklich in der Darstellung im Vergleich mit älteren Modellen, doch müssen wir das nun so, im Zuge des gesamten Chaos und der geringen Zeit, leider hinnehmen.

    Die Treiber-Einstellung für den anisotropen Filter ist bei beiden Herstellern auf "Höchste Qualität" gesetzt. Bei AMD wurden zusätzlich Dinge wie Oberflächenformat-Optimierung deaktiviert und die Tessellation-Einstellung auf "Anwendungsgesteuert" gesetzt.

    Software: Test-Philosophie



    Natürlich überarbeiteten wir unseren Testparcours hier und dort aufs Neue. Dabei gesellen sich neue Spiele-Titel hinzu, manche Benchmarks fallen heraus. Neu hinzu gekommen sind beispielsweise Crysis 3, Far Cry 3 und nun auch Tomb Raider und Bioshock: Infinite um nur einige Updates zu nennen. In allen Fällen haben wir es mit recht fordernden DirectX-11-Titeln zu tun. Dafür mussten ältere Titel weichen.

    Es zählt mit zu unseren Ambitionen bei der Auswahl der Titel, dass wir eine gesunde Mischung aus DirectX-9-, DirectX-10- und DirectX-11-Titeln, sowie OpenGL aufbieten können, welche unterschiedliche Spiele-Genres oder Spiele-Engines abdecken. Allerdings zeigen uns die vergangenen 12 Monate mehr als deutlich, dass zwischenzeitlich die grafischen Leckerbissen fast ausschließlich noch mit DirectX-11-Api erscheinen – ein Umstand, welcher vermutlich weiter fortschreiten wird.

    Festzuhalten bleibt, dass man sich anstrengen kann wie man möchte, kein Benchmark-Parcours ist durchgehend fair. Dafür gibt es eben viel zu viele Applikationen im Markt, welche einmal zur einen oder anderen Seite ausschlagen. Und würden wir nun AMD oder NVIDIA bei den Empfehlungen in der Auswahl folgen, so würde in jedem Test eben immer das eine oder andere Produkt des jeweiligen Herstellers seinen Sieg für sich erzielen. Damit bleibt Status Quo, dass wir unsere Schlussfolgerungen und Erkenntnisse eben aus jenen Applikationen ableiten, welche wir in diesen Tests zu Rate gezogen haben.