Call of Duty: Ghosts im Test

Sonstige Reviews | HT4U.net | Seite 3

Mehrspielermodus



Das Hauptaugenmerk der Serie seit jeher ist der Mehrspielermodus. Schlüpfe in Ego-Perspektive in die Rolle eines Soldaten, töte Feinde, steige im Rang auf, verdiene dir Trupppunkte und kaufe neue Perks, Waffen oder Waffenmodifikationen.

Bild: Call of Duty: Ghosts im Test
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In diesem riesigen Mehrspielermodus stehen einem eine Vielzahl an individuell gestaltbaren Klassen in Form von neuen spielbaren Soldaten zur Verfügung, welche man bei der Menge an Modifikationen und Fähigkeiten, die geboten werden, auch gut brauchen kann. Diese muss man jedoch zuerst über Stufenaufstiege und Punkte, welche man sich in Matches verdient, erkaufen.

Umfangreich ist der Mehrspielermodus jedoch nicht nur von der Waffenauswahl her, er bietet auch satte 18 unterschiedliche Modi und ganze 14 Maps. Diese Karten sind allesamt kleiner als beispielsweise bei Battlefield 4, sodass man sich schnell zurechtfindet. Dies liegt unter anderem auch an der begrenzten Spielerzahl pro Match, die ist nämlich wie beispielsweise beim letzten Titel Black Ops II von 18 auf 12 heruntergesetzt worden.

Bild: Call of Duty: Ghosts im Test
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Trotzdem sorgen die Karten für Abwechslung und Spielspaß. Hier scheinen die Entwickler wieder einmal alles richtig gemacht zu haben, wenngleich einen immer wieder der Eindruck von Altbekanntem beschleicht und sich damit eine gewisse Ermüdung nicht verneinen lässt.

Zuletzt sollten wir noch erwähnen, dass wir während unserer diesmal äußerst kurzen Testzeit keinerlei Spielabstürze im Mehrspielermodus zu vermerken hatten.

„Extinction-Modus“

Dieser neue Modus erlaubt es dem Spieler, sich mit anderen Freunden oder Mitspielern – wenn es sein muss jedoch auch alleine – gegen eine außerirdische Macht zu behaupten.

Anfangs nur bewaffnet mit einer Handfeuerwaffe mit begrenzter Munition, einem Messer und einem Bohrer, wird man irgendwo in einem zerstörten Gebiet abgesetzt mit der Mission, alle „Nester“ zu zerstören. Dafür hat man den Bohrer dabei. Diesen muss man an einem solchen recht auffälligen Nest abstellen und ihn seine Arbeit machen lassen.

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Dies scheint simpel, ist jedoch nicht ganz ungefährlich, denn läuft der Bohrer einmal, wird man selbst und seine Maschine von allen Seiten von kleinen, springenden Alien-Wesen attackiert. Diese sind anfangs noch recht einfach zu überwältigen, doch Munitionsknappheit, erhöhte Anzahl sowie erhöhtes Leben machen diesen Modus zu einem Survival-Spiel.

Der Modus macht vor allem zusammen mit Freunden Spaß, wird jedoch schnell eintönig bis langweilig. Ob Call of Duty: Ghosts ein solcher Modus gefehlt hat, ist nur schwer zu sagen.