Corsair Obisidian 750D - brandneues Big-Tower-Gehäuse im Test

Gehäuse & Kühlung | HT4U.net | Seite 6

Installation


Handbuch



Das Handbuch wird im Falle des Corsair Obsidian 750D durch ein Faltblatt dargestellt, welches zwar en Gros die meisten Funktionen erklärt und das zu verwendende Zubehör kennzeichnet und zuordnet. Umfassend ist das Handbuch allerdings nicht und hebt sich von üblichen Beilagen nicht ab.

Netzteil



Bild: Corsair Obisidian 750D – brandneues Big-Tower-Gehäuse im Test
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Bei der Montage des Netzteils vermissten wir als erstes Entkopplungen in Form von Gummipuffern. Diese sind nicht vorhanden, was bei einem leisen Netzteil keine Sorgen bereiten sollte. Darüber hinaus ist die Montage der beiden Festplattenkäfige am Boden nebeneinander nur bei sehr kurzen Netzteilen möglich. Als Beispiel darf hier wohl ein be quiet Pure Power dienen, welches dann noch die Option bietet die Kabel durch die Öffnungen zu führen. Bei solchen Netzteilen sind allerdings die Hauptstromkabel für das Motherboard meist sehr kurz und damit scheitert der Einsatz eines solchen Gerätes im großen 750D.

Bereits bei einem Netzteil der mittleren Größe – hier ein be quiet! Straight Power – wird es mit dem zweiten Käfig am Boden eng. Die Kabel durch die Öffnungen durchzuführen zeigt sich als schwierige Aufgabe. Bei einem ausladenden Netzteil wie beispielsweise einem be quiet! Dark Power Pro ist der zweite Käfig definitiv zu entfernen und an anderer Position zu platzieren.

Festplatten und optische Laufwerke


Bild: Corsair Obisidian 750D – brandneues Big-Tower-Gehäuse im Test
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Auch die Festplatten werden Werkzeuglos montiert. Dafür gibt es Kunststoff-Schlitten, welche gleichzeitig mit Stiften und Gummipuffern versehen sind. Damit werden die Laufwerke zumindest ein wenig entkoppelt. Grundsätzlich ist die Umsetzung jedoch üblicher Stand der Technik, welchen man in vielen Gehäusen so vorfinden kann. Weder die Rahmen, noch die Käfige selbst sind in irgendeiner Form entkoppelt. Das Obsidian 750D scheint also nicht in diese Richtung entwickelt worden zu sein.

Wird der zweite Käfig vom Boden auf den ersten Käfig verfrachtet, so erfolgt dies über eine Schiebevorrichtung aus Metall. Auf der Front wird der Käfig dann mittels zwei Schrauben fixiert, die zuvor von der Bodenbefestigung gelöst wurden.

Bild: Corsair Obisidian 750D – brandneues Big-Tower-Gehäuse im Test
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Eine schraubenlose Montage ist ebenfalls bei den rückwärtig angebrachten 2.5-Zoll-Laufwerken vorgesehen. Diese sind – mit etwas Kraftaufwand – erst einmal aus ihrer Halterung zu lösen. Anschließend muss man die Führung wieder korrekt in die Öffnungen einsetzen und dann einclipsen. Die Kunststoffhalterungen sind hier allerdings als sehr fest sitzend zu bezeichnen und ein selbstständiges Lösen beim etwaigen Transport ist auszuschließen.

Bild: Corsair Obisidian 750D – brandneues Big-Tower-Gehäuse im Test
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Zur Montage der optischen Laufwerke in der Front müssen zuerst die Blenden entfernt werden. Dies erfolgt durch einen Griff von innen in den Laufwerkskäfig. Darüber erreicht man die beiden Kunststoffhalter rechts und links und kann die Blende durch Zusammendrücken der Halter lösen.

Das Einschieben des optischen Laufwerks erfolgt mit ein wenig Kraftaufwand, was darauf hindeutet, dass man hier keine zu großen Öffnungen geschaffen hat. Das Einschieben erfolgt bis zu einem Punkt, an welchem man einen Klick hört – danach sitzt das Laufwerk bombenfest und kann nur mittels der Quick-Open-Arretierung an der Seite wieder gelöst werden.

Erweiterungskarten und Kabelmanagement



Bild: Corsair Obisidian 750D – brandneues Big-Tower-Gehäuse im Test
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Zu den Erweiterungskarten gibt es prinzipiell keine Besonderheiten. Mittels Daumenschrauben sind die Abdeckbleche zu lösen und zu entfernen. Danach kann eine Steckkarte in das Mainboard eingesetzt werden.

Das Kabelmanagement auf der Rückseite gestaltet sich recht mühelos. Dies einerseits darum, weil Corsair beim Obsidian 750D hinreichend Stauraum gelassen hat, zum anderen, weil sich auch ausreichen Fixierpunkte für Kabelbinder wiederfinden, die in Form von Ösen umgesetzt sind.

Etwas überrascht waren wir von der finalen Umsetzung der optischen Laufwerkseinschübe. Das Laufwerk ist nach dem Einbau etwas tiefer eingelassen, als beispielsweise die oberen USB-Anschlüsse oder auch die unteren Abdeckungen. Was für uns ein optisches Manko darstellt, kann anderen wiederum optisch zusagen – eine rein subjektive Wahrnehmung also.