Fractal Arc Midi R2 im Gehäuse-Test

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Interieur & Lüftungskonzept


Wem es bis jetzt noch nicht aufgefallen ist, wird spätestens beim Blick ins Innere des Gehäuses feststellen, dass die Grundkonstruktion des Arc Midi R2 identisch mit der des Define R4 ist. Selbstverständlich stellt das keinen Nachteil dar, den schließlich ist die Konstruktion durchdacht, solide und ordentlich verarbeitet. Daher liegt es nahe hier auf Altbewährtes zu setzen, statt das Rad wiederholt neu erfinden zu wollen.

Wie das Äußere ist auch das Innere der Arc Midi R2 komplett schwarz gehalten. Um dennoch einen Kontrast zu erzeugen hat Fractal auf weiße Festplattenschübe, Slotbleche und Lüfterblätter gesetzt. Das Mainboardtray ist geprägt von der große Montageöffnung für CPU-Kühler und die sinnvoll angeordneten Kabeldurchführungen.

Bild: Fractal Arc Midi R2 im Gehäuse-Test
Bild: Fractal Arc Midi R2 im Gehäuse-Test
Bild: Fractal Arc Midi R2 im Gehäuse-Test
Blick auf Slotblenden Innenraum Blick auf den Festplattenkäfig


Erweiterungskarten werden mit simplen Daumenschrauben fixiert, wodurch die Karten auch problemlos eine LAN-Party außerhalb der eigenen vier Wände überstehen werden. Manch einem mag der Einsatz von Daumenschrauben an dieser Stelle antiquiert erscheinen, doch sind diese deutlich verlässlicher als so manch eine schraubenlose Lösung.

Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich ein großzügiger, zweiteiliger Festplattenkäfig mit insgesamt 8 Steckplätzen. Festplatten müssen zum Einbau an einen der weißen Rahmen geschraubt werden und können anschließend einfach in den Käfig geschoben werden. Fractal hat dabei jeden der 8 Rahmen mit Entkopplungsgummis ausgestattet, so dass eine Übertragung der Festplatten-Vibrationen auf das Gehäuse auf ein Minimum reduziert wird. Das Besondere an dem Festplattenkäfig ist seine Flexibilität. Der obere Teil mit seinen fünf Steckplätzen kann entweder um 90 Grad gedreht werden oder ganz herausgenommen werden, um beispielsweise Platz für Grafikkarten mit Überlänge zu schaffen. Gleiches gilt für den unteren Teil, der aber zudem auch in seiner Position näher zum Netzteil versetzt werden kann. Die Möglichkeiten hat Fractal auf nachfolgendem Bild anschaulich dargestellt.

Bild: Fractal Arc Midi R2 im Gehäuse-Test

Möglichkeiten des Festplattenkäfigs (Quelle: Fractal)


Erwähnenswert sind zudem zwei weitere Montageplätze für 2,5-Zoll-Laufwerke, vorzugsweise geräuschlose SSDs, an der Rückseite des Mainboardtrays.

Für die Belüftung der Hardware sorgen insgesamt drei 140-mm-Lüfter aus Fractals Silent-R2-Serie. Diese sind mit einer maximalen Drehzahl von 1000 UpM spezifiziert und haben eine Förderleistung von rund 31 L/min (Luft). Die Geräuschkulisse soll dabei laut Hersteller bei maximaler Drehzahl nicht mehr als 18,5 dBA übersteigen. Dabei befindet sich je ein Lüfter in der Front, im Deckel und im Heck des Gehäuses, wobei der Frontlüfter Frischluft in das Gehäuse pumpt, während die beiden anderen Lüfter erwärmte Luft nach Außen transportieren. Maximal drei weitere 140-mm-Lüfter können in das Gehäuse eingebaut: einer im Boden neben dem Netzteil, ein weiterer in der Front und ein zusätzlicher im Deckel.