Metro: Last Light

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Grafische Umsetzung



Metro: Last Light basiert vorrangig auf der Microsoft DirectX-11-Schnittstelle. Wird dies seitens der Grafikkarte nicht unterstützt, braucht es mindestens eine DirectX-9-fähige Grafikkarte und das Spiel schaltet automatisch in diesen Modus.

Bei der Vorauswahl der Grafikqualität ist Metro: Last Light werkseitig auf "Normal" voreingestellt, es gibt allerdings weitere Auswahl-Optionen: Niedrig – Normal – Hoch – Sehr Hoch.

Bild: Metro: Last Light
Bild: Metro: Last Light
Qualitätsvoreinstellung: Niedrig Qualitätsvoreinstellung: Normal
Bild: Metro: Last Light
Bild: Metro: Last Light
Qualitätsvoreinstellung: Hoch Qualitätsvoreinstellung: Sehr Hoch


Darüber hinaus findet sich bei einer DirectX-11-Grafikkarte zusätzlich noch der Wahlschalter um Tesselation zu aktivieren. Die vorstehenden Screenshots sind im DX-11-Modus und bei aktiviertem Tesselation gefertigt worden. Schnell ist zu erkennen, auf welchem Niveau Metro: Last Light hier agiert und lobend ist zu erwähnen, dass die dargebotene Bildqualität bereits unter der Vorauswahl "Normal" als gut zu bezeichnen ist. Die Schalter "Hoch" und "Sehr Hoch" fordern die die eingesetzte Grafikkarte deutlich. Entsprechende Benchmarks sind hier einzusehen.

Will man das Spiel unter einer Auflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten bei "Sehr Hoch" und aktiviertem Tesselation spielen, so ist eine Performance-Grafikkarte in der Leistungsklasse einer Radeon HD 7870 durchaus Pflicht, um flüssigen Spielbetrieb zu gewährleisten.

Insgesamt zeigt sich der neue Titel auf einem grafisch sehr hohen Niveau mit lediglich vereinzelten Schwachstellen. Das zeigt sich insbesondere an der Darstellung / Umsetzung der Haare der Akteure, welche mal mehr und mal weniger gut in Szene gesetzt wird und die Figuren eben teils unrealistischer erscheinen lassen.

Bild: Metro: Last Light
Bild: Metro: Last Light
Bild: Metro: Last Light


In manchen Fällen sind die Texturen der Kulissen als hervorragend zu bezeichnen, in wenigen anderen Fällen entsteht der Eindruck, dass die Macher gespart haben. Und obgleich man gar Dinge wie abgekaute Fingernägel beim Akteur beachtet, wirkt die Hautdarstellung in manchen Fällen wie eine Art Kunststoff, was dem Realismus nicht immer zuträglich ist.

Bild: Metro: Last Light
Bild: Metro: Last Light
Bild: Metro: Last Light


Insgesamt sind die Mängel aber durchaus als "Jammern auf auf höchstem Niveau" zu bezeichnen.

Reguläre Kantenglättung (Multisampling Antialiasing) bietet Metro: Last Light nicht. Ab der Qualitätseinstellung "Hoch" schalten die Macher einen Post-AA-Filter hinzu, welcher das Bild weicher zeichnet, ohne aber, dass ein "matschiger" Eindruck entsteht. Allerdings bietet das Spiel zusätzlich noch die Möglichkeit der Zuschaltung von SuperSampling Antialiasing (SSAA), was sich massiv fordernd auswirkt und in der Stufe 4x gar ein System mit einer übertakteten GeForce GTX 680 unter der Auflösung 1920 x 1080 in unspielbare Bildraten drückt. Gar 2x SSAA führt in den meisten Fällen zu diesem Effekt.

Bild: Metro: Last Light
Bild: Metro: Last Light
Bild: Metro: Last Light
SSAA: Aus SSAA: 2x SSAA: 4x


Wer also unbedingt auf diese optische Steigerung setzen möchte, der kommt nicht umhin an anderen Schaltern in den Optionen von Metro: Last Light zu spielen. Die Voreinstellung "Normal" in Verbindung mit 2x SSAA zeigte sich als eine mögliche Lösung.