MSI R7790 OC-Edition im Test

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Fazit



Testwertung MSI R7790 OC-Edition
Performance 3D-Spiele (Preisklasse) +
Performance GPU-Computing (Preisklasse) +
Kühlleistung ++
Lautstärke Idle +
Lautstärke Last o
Leistungsaufnahme Idle ++
Leistungsaufnahme 3D-Last +
Leistungsaufnahme Multi-Monitor-Betrieb o / +
Leistungsaufnahme Blu-ray-Wiedergabe --
Übertakten ++
Lieferumfang o
Preislistung (Stand 27.03.2013) +
Wertungsmöglichkeiten: ++ [sehr gut] / + [gut] / o [befriedigend] / -- [sehr schlecht] / – [schlecht]
Preisvergleich: ab zirka 123 Euro Amazon: ab zirka 131 Euro Hersteller-Produktseite


Pünktlich zur offiziellen Markteinführung am 02. April 2013 sanken die Preise der Radeon HD-7790-Grafikkarten von der unverbindlichen Preisempfehlung in Höhe von 150 Euro auf zirka 125 Euro. Damit platziert AMD seine Bonaire-Produkte ziemlich exakt zwischen seinen Modellen HD 7770 und HD 7850, womit dieses Preisgefüge stimmig wird.

So kann die leicht übertaktete MSI R7790 OC-Edition mit Preisen ab 123 Euro dann ebenfalls punkten. Die Leistung passt zu dieser Preisklasse und gegenüber einer normalen Radeon HD 7790 setzt man sich durch die leicht höheren Taktraten noch einmal um zwei Prozentpunkte ab.

Bild: MSI R7790 OC-Edition im Test

Weniger stimmig ist die Feinjustage zwischen Kühlleistung und Lüfterdrehzahl. Der Kühler der MSI R7790 hält die Bonaire-GPU absolut problemlos in Schach und die Temperaturen sind zu vernachlässigen. Dafür dreht der Lüfter für unseren Geschmack unter Last etwas zu hoch und lässt sich klar aus dem geschlossenen Gehäuse heraushören. Hier könnte MSI problemlos nachlegen und diesen Umstand mittels eines BIOS-Updates beseitigen.

Darüber hinaus gilt es abermals den derzeitigen Missstand zu kritisieren, dass alle Radeon HD-7790-Grafikkarten bei der Wiedergabe von kopiergeschütztem HD-Video-Material mit zu hohen Taktraten arbeiten und damit zuviel Energie verbrauchen. Dies ist allerdings ein Problem, welches AMD über den Treiber lösen müsste, es bislang jedoch noch nicht angegangen ist.

Der Lieferumfang des heutigen Testkandidaten zeigt sich im Grunde durchschnittlich, allerdings läuft zur Zeit noch immer AMDs Never Settle Reloaded-Programm. Erwirbt man das Produkt bei teilnehmenden Händlern, erhält man zusätzlich zur Grafikkarte einen Produktcode für das aktuelle Top-Game Bioshock: Infinite, was durchaus als Mehrwert verstanden werden darf.


[pg], 06. April 2013