Noctua NH-U12S im Test

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Gesamtwertung und Fazit




Testwertung Noctua NH-U12S
Lieferumfang ++
Dokumentation ++
Kompatibilität ++
Montage ++
Kühlleistung +
Lautstärke Idle ++
Lautstärke Last ++
Preis -
Wertungsmöglichkeiten: ++ [sehr gut] / + [gut] / o [befriedigend] / -- [sehr schlecht] / – [schlecht]
Preisvergleich: ab zirka 58 Euro Amazon: ab zirka 60 Euro Hersteller-Produktseite


Und auch beim zweiten neuen Testkandidaten wußte Noctua im Labor zu überzeugen. Auch der NH-U12S sticht aus den Angeboten der 120-mm-Klasse heraus. Abermals ist es die simple Montage, die zu überzeugen weiß und die sonst vermisste "dritte freie Hand" hier ersetzt. Ein durchdacht sortierter Lieferumfang mit sehr guter (aktuell noch englischer) Dokumentation gesellt sich hinzu.

Bild: Noctua NH-U12S im Test

Die gezeigte Geräuschkulisse im Idle-Betrieb, aber auch im gepulsten Betrieb unter Last ist als Top zu bezeichnen und so präsentiert sich Noctuas jüngster Spross als Flüsterkandidat. Allenfalls im ungeregelten Betrieb ist der Lüfter des NH-U12S mit knapp unter 22 dB(A) wahrzunehmen. Das ist eine deutliche Steigerung gegenüber den gepulsten Resultaten von unter 10 dB(A), aber immer noch nicht als laut zu bezeichenen. Dabei kühlte man unseren übertakteten Prozessor in absolut unbedenklichen Temperaturbereichen.

Die Verarbeitungsqualität ist in allen Bereichen als vorbildlich zu bezeichnen und der Hersteller ist gleichzeitig für seinen großzügigen Support im Falle von neuen Prozessor-Sockeln und kostenlosen Montagekits bekannt. Doch all das lässt der Kühlerspezialist dann auch in den Preis mit einfließen. Lag die Preisgestaltung beim NH-U14S bei runden 70 Euro, veranschlagt Noctua den NH-U12S mit stolzen 60 Euro. Diese Investition kann man nur dann gutheißen, wenn man in der Tat beabsichtigt, den Kühler über viele Jahre zu betreiben und ggf. auch auf Neuanschaffungen portieren möchte.

[pg], 17. Mai 2013