NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost im Test

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Software: Treiber


  • Windows 7 64-bit, inkl. aller Updates bis Februar 2013
  • Intel Chipsatz-Treiber 9.2.3.1022
  • DirectX 9.0c (Juni 2010 Update)
  • Intel Lan Driver V. 16.6.0.0
  • Audio-Treiber: Realtek (Windows 7 integrated)
  • Marvell SATA 6GBs V. 1.2.0.1014
  • ASMedia USB 3.0 V. 1.14.3.0
  • ASUS AI-Center-II-Treiber für Marvell-Caching-Funktion


Grafikkarten-Treiber


Bild: NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost im Test
Treiber im Test



Wie eingehend im Kapitel Testumgebung bereits angesprochen, wollten wir ein einheitliches Treiberbild bieten und setzen daher auf AMDs Catalyst 13.3 beta 3 für AMD-Grafikkarten und die Version 314.21 beta für NVIDIA-Grafikkarten. Damit sollten bei beiden Herstellern alle jüngsten Verbesserungen für aktuelle Top-Spiele-Titel berücksichtigt sein, doch leider haben Beta-Treiber auch ihre Tücken.

Insbesondere beim GPU-Computing sind wir bei beiden Herstellern auf diverses Fehlverhalten gestoßen, weshalb wir dort teils mit älteren oder WHQL-zertifizierten Treiberversionen arbeiten mussten. Zusätzlich gab es im offiziellen Catalyst 13.3 beta 3 Probleme mit Brink, weshalb auch dort die ältere Version 12.11 beta 11 zum Einsatz kommt. Bei dem bereits etwas älteren Titel ist hier – wie auch bei den GPGPU-Anwendungen – kaum mit Performance-Ausreißern zu rechnen.

Die Treiber-Einstellung für den anisotropen Filter ist bei beiden Herstellern auf "Höchste Qualität" gesetzt. Bei AMD wurden zusätzlich Dinge wie Oberflächenformat-Optimierung deaktiviert und die Tessellation-Einstellung auf "Anwendungsgesteuert" gesetzt.

Software: Test-Philosophie



Natürlich überarbeiteten wir unseren Testparcours hier und dort aufs Neue. Dabei gesellen sich neue Spiele-Titel hinzu, manche Benchmarks fallen heraus. Neu hinzu gekommen sind beispielsweise Assassin's Creed III, Crysis 3, Far Cry 3 oder Hitman: Absolution um nur einige Updates zu nennen. In allen Fällen haben wir es mit recht fordernden DirectX-11-Titeln zu tun. Dafür mussten ältere Titel weichen.

Es zählt mit zu unseren Ambitionen bei der Auswahl der Titel, dass wir eine gesunde Mischung aus DirectX-9-, DirectX-10- und DirectX-11-Titeln, sowie OpenGL aufbieten können, welche unterschiedliche Spiele-Genres oder Spiele-Engines abdecken. Zu unterstellen, dass nur noch DirectX-11-Titel die optisch beste Darstellung bieten oder gar künftig dem PC-Spiele-Markt beherrschen ist prinzipiell falsch. Immer wieder erscheinen viele DirectX-9-Titel im Markt, welche dann auch mit toller Grafik glänzen können – beispielsweise Alan Wake, Serious Sam 3, The Witcher 2 oder eben Blockbuster wie TES V: Skyrim. Aktuell müssen wir allerdings erkennen, dass die jüngsten Umsetzungen, welche auch wirklich fordernd für Grafikkarten sind, auf der Microsoft-DirectX11-Api aufsetzen.

Aber nicht immer sind die beliebtesten Spiele geeignet, um für Grafikkarten-Vergleiche herzuhalten. Beispielsweise Spiele, welche sich überwiegend CPU-limitiert zeigen, disqualifizieren sich für unseren Grafikkarten-Testparcours. Dafür bieten sich solche Titel dann für CPU-Benchmarks an.

Festzuhalten bleibt, dass man sich anstrengen kann wie man möchte, kein Benchmark-Parcours ist durchgehend fair. Dafür gibt es eben viel zu viele Applikationen im Markt, welche einmal zur einen oder anderen Seite ausschlagen. Und würden wir nun AMD oder NVIDIA bei den Empfehlungen in der Auswahl folgen, so würde in jedem Test eben immer das eine oder andere Produkt des jeweiligen Herstellers seinen Sieg für sich erzielen. Damit bleibt Status Quo, dass wir unsere Schlussfolgerungen und Erkenntnisse eben aus jenen Applikationen ableiten, welche wir in diesen Tests zu Rate gezogen haben.