NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost im Test

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Praxiserfahrungen



Spannungen und Taktraten



Wesentliche Details unserer Artikel bestehen bekanntermaßen in dem Einsatz spezieller Messgerätschaften auf den verschiedensten Bereichen. Gerade bei Spannungen hat uns die Vergangenheit gelehrt, dass Monitoring-Tools zwar Anhaltspunkte liefern können, oft aber deren Anzeige nicht der Realität entspricht. Darum vergewissern wir uns an diesem Punkt. Dabei kommen – je nach Einsatzgebiet – unterschiedliche Geräte zum Einsatz.

Bild: EVGA GTX 660 Ti SC 3GB und 660-Ti-Referenzkarte im Test
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Bild: EVGA GTX 660 Ti SC 3GB und 660-Ti-Referenzkarte im Test
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Im Falle dieses Testbereiches setzen wir dabei vorrangig auf unsere MS-9160-Messtation oder auf das Fluke Clampmeter 345. Die Voltcraft-Messstation wurde dabei auf den sechsstelligen Voltmetereinschub eines kalibrierten Hewlett-Packard HP5328B und einem kalibrierten BBC MA5D Voltmeter abgeglichen – die Messwerte unserer Geräte waren danach auf zwei Nachkommastellen mit denen der Referenzen identisch. Über eine entsprechende Software sind wir natürlich auch in der Lage Aufzeichnungen der Messungen zu erstellen.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost im Test


Im Idle-Modus zeigt sich auch die GTX 650 Ti Boost Kepler-typisch und taktet die GPU mit 324 MHz, den Speicher mit lediglich 162 MHz. Unter Last kann unser Testmuster bis maximal 1071 MHz automatisch hochtakten, hält diesen Takt unter extremer Last allerdings nicht lange.

Die weiteren Taktstufen und dabei anliegenden Spannungen haben wir wie folgt ermittelt (reale Messwerte, keine Tool-Auslesung):

Taktraten/ Spannungen NVIDIA GeForce GTX 650 Ti Boost Takt GPU (MHz) Takt Speicher (MHz) Spannung GPU (Volt) Spannung Speicher (Volt)
Lastfreier Betrieb 324 162 0,894 1,406
Blu-ray-Wiedergabe 324 162 0,896 1,419
Multi-Monitor-Betrieb (2 Geräte) 324 162 0,894 1,407
Multi-Monitor-Betrieb (3 Geräte) 784 1502 0,978 1,611
ATiTool bis 1071 1502 1,264 1,637
Furmark-Last 1019 1502 1,205 1,612


NVIDIAs GTX 650 Ti Boost hält in diesem Kapitel keine sonderlichen Überraschungen vor und zeigt sich bei Taktraten, aber auch Spannungen sehr ähnlich zu den Kepler-Vertretern der darunter und darüber liegenden Klassen. Auffällig war allenfalls, dass die GPU-Taktrate beim Betrieb mit 3 Bildschirmen etwas über jener der GTX 660 lag. Die Spannungen waren dabei aber recht ähnlich.

Referenzen

Taktraten/ Spannungen MSI GTX 650 Ti PE OC Takt GPU (MHz) Takt Speicher (MHz) Spannung GPU (Volt) Spannung Speicher (Volt)
Lastfreier Betrieb 324 162 0,89 1,354
Blu-ray-Wiedergabe 324 162 0,89 1,355
Multi-Monitor-Betrieb (2 Geräte) 324 162 0,89 1,355
Multi-Monitor-Betrieb (3 Geräte) 993 1350 1,122 1,556
ATI-Tool-Last 993 1350 1,132 1,561
Furmark-Last 993 1350 1,124 1,565


Taktraten/ Spannungen EVGA GeForce GTX 660 SC Takt GPU (MHz) Takt Speicher (MHz) Spannung GPU (Volt) Spannung Speicher (Volt)
Lastfreier Betrieb 324 162 0,877 1,396
Blu-ray-Wiedergabe 324 162 0,879 1,404
Multi-Monitor-Betrieb (2 Geräte) 324 162 0,877 1,400
Multi-Monitor-Betrieb (3 Geräte) 549 1502 0,959 1,596
ATI-Tool-Last max 1137 1502 1,257 1,614
Furmark-Last max. 1071 1502 1,215 1,629