NVIDIA GeForce GTX 760 im Test

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Praxiserfahrungen



Spannungen und Taktraten



Wesentliche Details unserer Artikel bestehen bekanntermaßen in dem Einsatz spezieller Messgerätschaften auf den verschiedensten Bereichen. Gerade bei Spannungen hat uns die Vergangenheit gelehrt, dass Monitoring-Tools zwar Anhaltspunkte liefern können, oft aber deren Anzeige nicht der Realität entspricht. Darum vergewissern wir uns an diesem Punkt. Dabei kommen – je nach Einsatzgebiet – unterschiedliche Geräte zum Einsatz.

Bild: EVGA GTX 660 Ti SC 3GB und 660-Ti-Referenzkarte im Test
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Bild: EVGA GTX 660 Ti SC 3GB und 660-Ti-Referenzkarte im Test
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Im Falle dieses Testbereiches setzen wir dabei vorrangig auf unsere MS-9160-Messtation oder auf das Fluke Clampmeter 345. Die Voltcraft-Messstation wurde dabei auf den sechsstelligen Voltmetereinschub eines kalibrierten Hewlett-Packard HP5328B und einem kalibrierten BBC MA5D Voltmeter abgeglichen – die Messwerte unserer Geräte waren danach auf zwei Nachkommastellen mit denen der Referenzen identisch. Über eine entsprechende Software sind wir natürlich auch in der Lage Aufzeichnungen der Messungen zu erstellen.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 760 im Test


Wir erblicken im Idle-Modus 135 MHz GPU- und 162 MHz Speichettakt. Unter 3D-Last steigert sich der GPU-Takt auf maximal 1137 MHz (bei dem hier vorliegenden Muster) und auf 1502 MHz beim Speicher.

Die weiteren Taktstufen und dabei anliegenden Spannungen haben wir wie folgt ermittelt (reale Messwerte, keine Tool-Auslesung):

Taktraten/ Spannungen NVIDIA GeForce GTX 760 Takt GPU (MHz) Takt Speicher (MHz) Spannung GPU (Volt) Spannung Speicher (Volt)
Lastfreier Betrieb 135 162 0,854 1,381
Blu-ray-Wiedergabe 135 162 0,854 1,400
Multi-Monitor-Betrieb (2 Geräte) 135 162 0,854 1,381
Multi-Monitor-Betrieb (3 Geräte) 692 1502 0,899 1,554
ATiTool 1137 1502 1,255 1,552
Furmark-Last (Minimum / Maximum) 980 1502 1,117 1,547


Verglichen zur GeForce GTX 770 und deren GPU-Spannungen, erblicken wir ein sehr ähnliches Verhalten. Der Vergleich zur älteren GK104-Variante in Form der GTX 680 zeigt, dass NVIDIA die Spannungen inzwischen klar reduzieren konnte. Ein wenig unwissend sind wir weiterhin bei der besonderen Powerstufe, welche beim Betrieb mit drei Monitoren anliegt. Hier erblicken wir inzwischen immer wieder unterschiedliche Werte, so dass wir davon ausgehen, dass sich die Powerstufe grundsätzlich am Boost- oder Basistaktverhalten der einzelnen Karten zu orientieren scheint und von daher unterschiedliche Taktraten anzutreffen sind.

Referenzen

Taktraten/ Spannungen NVIDIA GeForce GTX 770 Takt GPU (MHz) Takt Speicher (MHz) Spannung GPU (Volt) Spannung Speicher (Volt)
Lastfreier Betrieb 135 162 0,862 1,400
Blu-ray-Wiedergabe 135 162 0,863 1,390
Multi-Monitor-Betrieb (2 Geräte) 135 162 0,863 1,400
Multi-Monitor-Betrieb (3 Geräte) 705 1752 0,889 1,627
ATiTool bis 1137 1752 1,209 1,635
Furmark-Last bis 1045 1752 1,123 1,645


Taktraten/ Spannungen NVIDIA GeForce GTX 780 Takt GPU (MHz) Takt Speicher (MHz) Spannung GPU (Volt) Spannung Speicher (Volt)
Lastfreier Betrieb 324 162 0,875 1,375
Blu-ray-Wiedergabe 324 162 0,875 1,378
Multi-Monitor-Betrieb (2 Geräte) 324 162 0,875 1,378
Multi-Monitor-Betrieb (3 Geräte) 692 1502 0,924 1,557
ATiTool bis 993 1502 1,147 1,561
Furmark-Last bis 863 1502 1,021 1,564


Taktraten/ Spannungen EVGA GTX 680 Takt GPU (MHz) Takt Speicher (MHz) Spannung GPU (Volt) Spannung Speicher (Volt)
Lastfreier Betrieb 324 162 0,986 1,384
Blu-ray-Wiedergabe 324 162 0,986 1,384
Multi-Monitor-Betrieb 549 1502 0,990 1,609
ATI-Tool-Last 1110 1502 1,191 1,608
Furmark-Last 1110 1502 1,200 1,609
Furmark-Last bis 863 1502 1,021 1,564