NVIDIA GeForce GTX 770 im Test

Grafikkarten | HT4U.net | Seite 47

Fazit



Testwertung NVIDIA GeForce GTX 770
Performance 3D-Spiele +
Performance GPU-Computing -
Kühlleistung ++
Lautstärke Idle ++
Lautstärke Last +
Leistungsaufnahme Idle ++
Leistungsaufnahme 3D-Last o
Leistungsaufnahme Multi-Monitor-Betrieb ++ / o
Leistungsaufnahme Blu-ray-Wiedergabe ++
Übertakten ++
Preis (UVP Stand 30.05.2013) +
Wertungsmöglichkeiten: ++ [sehr gut] / + [gut] / o [befriedigend] / -- [sehr schlecht] / – [schlecht]
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NVIDIA hat eine neue Grafikkarten-Serie gestartet. Während die GeForce GTX Titan* eigentlich der Schlussstrich unter der bisherigen GeForce GTX-600-Serie sein sollte, stellt sie insgeheim aber den Startschuß für die jetzt vorgestellte GeForce GTX-700-Serie dar. Der erste Sproß, die GeForce GTX 780* vermittelte schon einen recht guten Gesamteindruck. Dort wo die GTX 780 aber nicht richtig überzeugte, gefällt die heute vorgestellte GeForce GTX 770 durchaus besser.

Bei der Geräuschkulisse toppt diese GeForce GTX 770 mit NVIDIA-Referenzkühler nun auch unter Last die bislang gezeigten Darbietungen und präsentiert sich im Idle-Betrieb flüsterleise, im Last-Betrieb durchaus angenehm. Die geringeren Recheneinheiten des GTX-770-Chips harmonieren hier schlicht besser mit dem Kühlkonstrukt zusammen und ergeben ein rundes Bild in den meisten täglichen Begebenheiten.

Bild: NVIDIA GeForce GTX 770 im Test

NVIDIA vergleicht gegenüber der Presse die GeForce GTX 770 prinzipiell gegen die GTX 680 und das mag man so annehmen, denn grundlegend handelt es sich mehr oder minder um die gleiche GPU mit anderen Taktraten. Die gesteigerten Taktraten bei GPU und Speicher sorgen im Mittel für einen Leistungszuwachs von sechs Prozent, einer GeForce GTX 780 unterliegt man um rund 15 Prozentpunkte. Andere Blickpunkte könnten die GeForce GTX 770 prinzipiell als Nachfolger der GeForce GTX 670 sehen. Der ist man um gut 18 Prozent im Mittel überlegen. Im Vergleich zur Konkurrenz zeigt man sich knapp schneller als eine Radeon HD 7970 und unterliegt um etwa fünf Prozent einer Radeon HD 7970 GHz Edition*.

NVIDIA empfiehlt einen Preispunkt von rund 399 US-Dollar für diese Grafikkarte. Umgerechnet in Euro inklusive Steuern nennt der Hersteller einen Preis von zirka 392 Euro. Das ist ein Startpreis, welcher sich in den kommenden Wochen im Gefecht der Angebote noch verändern kann und wir erwarten Preise um 370 Euro. Damit bewegt man sich auf dem derzeitigen Preispunkt von GeForce GTX 680* Grafikkarten, welche man jedoch in der Leistung übertrumpfen kann. Der Vorteil liegt hier – je nach Applikation – zwischen 3 und 12 Prozent und damit gefällt die Preisgestaltung.

NVIDIA wollte uns gegenüber keine Aussagen dazu treffen, ob und wann die Modelle GeForce GTX 670 und / oder GTX 680 den Markt verlassen werden. Im Hinblick auf die Preisumsetzung erwarten wir allerdings einen baldigen Abverkauf der GeForce GTX 680. An der Stelle sollten NVIDIA-Fans mit Aufrüst-Wunsch die Augen aufhalten, denn hier könnten sich vielleicht interessante Angebote auftun.

[dog & pg], 30. Mai 2013