NVIDIA GeForce GTX Titan von ASUS und Gigabyte im Test

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Impressionen



Bild: NVIDIA GeForce GTX Titan von ASUS und Gigabyte im Test
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Bild: NVIDIA GeForce GTX Titan von ASUS und Gigabyte im Test


NVIDIA soll bislang deutliche Restriktionen für die GeForce GTX Titan vorgesehen haben. So waren laut Partnern bislang keine Eingriffe in Taktraten erlaubt, aber auch keinerlei Eingriffe in die Optik. Eine Seltenheit dürfte der auf der Gigabyte-Karte vorgefundene Sticker sein, welcher Aufschluss über den Markennamen des NVIDIA-Partners gibt. Dies soll ebenfalls nicht erlaubt sein und darum findet sich auf Titan-Grafikkarten grundsätzlich kein Label, nicht einmal auf der Lüfternarbe. Von der CeBIT wurde gar das Gerücht an uns herangetragen, dass Gigabyte für dieses Label von NVIDIA abgestraft worden sein soll.

Vermutlich findet NVIDIA das Design der Karte für derart vollendet, dass man das hochpreisige Werk nicht durch Aufkleber verunstalten möchte. Zugegebenermaßen ist die Titan auch wirklich sehr hübsch anzusehen und der zum Einsatz kommende Kühler hinterlässt einen absolut hochwertigen Eindruck.

Der GeForce-GTX-Schriftzug wird durch eine LED in grün beleuchtet. Das Alu-Gehäuse besitzt auf der rechten Gehäuseseite einen eingeprägten Titan-Schriftzug, auf der rechten Seite findet sich ein filigranes NVIDIA-Symbol ebenfalls ins Aluminium eingearbeitet.

Bild: NVIDIA GeForce GTX Titan von ASUS und Gigabyte im Test
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Das Gehäuse des Kühlers wurde aus Aluminium gefertigt und umschließt das gesamte vordere Platinendesign der Grafikkarte. Der gegen Ende platzierte Radial-Lüfter saugt die Frischluft dabei in das Gehäuse hinein, wo sie über die Alu-Lamellen des Radiators geleitet wird und über die Schlitze im I/O-Shield das Gehäuse wieder verlässt. Der Kühlblock selbst besitzt eine GPU-Kühlfläche aus Kupfer mit Vapor-Chamber-Technik. Der GTX-Titan-Kühler darf als eine Weiterentwicklung des GeForce GTX 690-Modells verstanden werden.


Bild: NVIDIA GeForce GTX Titan von ASUS und Gigabyte im Test
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Die 24 GDDR5-Speicherchips wurden auf der Vorder- und Rückseite der Grafikkarte platziert. Jene auf der Front werden von einem passiven Heatspreader mit gekühlt, welcher in das Kühlergehäuse eingearbeitet ist.

Die Stromversorgung der Platine wurde über einen 6- und einen 8-Pin-Anschluss umgesetzt, womit die Titan rein theoretisch für eine Leistungsaufnahme von rund 300 Watt ausgelegt wäre. Die Maximum Board Power nennt NVIDIA allerdings mit 250 Watt und regelt die Karte beim Erreichen dieser Leistungsaufnahme ab.

Bild: NVIDIA GeForce GTX Titan von ASUS und Gigabyte im Test
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Während die bisherige Überwachung der Leistungsaufnahme auf GeForce GTX 680 und Co. über drei einzelne Ina-Chips vorgenommen wurde, sind diese bei der GTX Titan durch einen einzigen Texas-Instruments-Chip Ina 3221 ersetzt worden. Dieser kann eventuell aus finanziellen Aspekten gewählt worden sein, vielleicht aber auch aus technischen Gründen. Genaues hierzu kommuniziert NVIDIA nicht.

Die interne Stromversorgung wird bei der Titan durch eine 6-Phasen-Wandlung für die GPU umgesetzt. Für den 6 GByte großen Hauptspeicher stellte man dem Board zwei Phasen zur Verfügung. Die Chips stammen aus dem Hause Samsung und sind für Taktraten von bis zu 1500 MHz spezifiziert.

 

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