NVIDIA GeForce GTX Titan von ASUS und Gigabyte im Test

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Hardware: Testsystem



Auch hier wollen wir noch ein paar ergänzende Worte zu den folgenden Listen sprechen. Absichtlich haben wir beim eingesetzten Prozessor Intel Core i7 3820* die Turbo-Funktion, aber auch Hyper-Threading deaktiviert. Dies ist grundsätzlich praxisfremd, ermöglicht es uns aber in den Tests mögliche Fehlerquellen auszuschließen. Die CPU bzw. deren Takt spielt in unseren Fällen meist auch nur ein sehr untergeordnete Rolle, da die gewählten Spiele-Szenen sehr GPU-limitierend sind und damit der Prozessor meist nur wenig gefordert wird. Darum genügt es in den Tests auch auf ein kleineres Kühler-Modell von Scythe* zu setzen, da dieser praktisch nie gefordert wird. In unseren Tests arbeitet der Lüfter des Prozessors praktisch unhörbar.

Ein Wort gilt auch unserem offenen Teststand. Da es praktisch kein PC-Gehäuse gibt, welches sich in irgendeiner Weise repräsentativ für den Anwender zu Hause zeigen könnte, setzen wir auf einen offenen Teststand. Dieser kann sich – je nach dem heimisch eingesetzten Gehäuse – von Vor- oder von Nachteil zeigen. In gut durchdachten Gehäusebelüftungen dürfte so mancher Grafikkartenkühler sich besser im Geräuschverhalten zeigen, in durchschnittlichen Konzepten vermutlich auf dem Niveau des offenen Teststandes und in schlecht belüfteten Gehäusen mit deutlichen Nachteilen. Aber auch das wiederum ist alles abhängig von sehr vielen Faktoren und da dies so ist, sehen wir mit unserem Teststand einen vernünftigen und reproduzierbaren Weg.

Geschlossenes Gehäuse



Das sieht NVIDIA allerdings ganz anders und weißt ausdrücklich im Reviewers Guide darauf hin, dass sich eine Grafikkarte ihres Konzeptaufbaus im geschlossenen Bereich eben deutlich anders verhält.

Bild: NVIDIA GeForce GTX Titan von ASUS und Gigabyte im Test
Auszug aus dem NVIDIA Reviewers Guide für die Presse


Darum haben wir im heutigen Test zusätzlich die GeForce GTX Titan in einem geschlossenen Gehäuse getestet. Dazu diente uns ein Gamergehäuse von CoolerMaster und zwar das CM Storm Enforcer. Das Enforcer zeigte als größtes Manko in unserem Test seine Lautstärke. Darum haben wir die beiden rückwärtigen Lüfter durch Silent Wings von BeQuiet! ersetzt (einer Hinten, einer im Deckel) und diese, samt dem 200-mm-Lüfter in der Front an eine Lüftersteuerung angeschlossen und auf kleinster Regelstufe betrieben.

Bild: NVIDIA GeForce GTX Titan von ASUS und Gigabyte im Test
Bild: NVIDIA GeForce GTX Titan von ASUS und Gigabyte im Test
Bild: NVIDIA GeForce GTX Titan von ASUS und Gigabyte im Test
CM Storm Enforcer 200-mm-Lüfter Front Temperaturfühler


Damit arbeiten die Gehäuselüfter, inklusive des CPU-Kühler flüsterleise und in ein solches Bild will auch die GeForce GTX Titan passen, welche nicht nur mit höchster Performance, sondern mit leisem Betrieb wirbt.

Zusätzlich haben wir zwei schnell reagierende Temperaturfühler angebracht. Der erste Fühler sitzt vor dem Gehäuse in Höhe des Front-Lüfters und überwacht die angesaugte Raumtemperatur. Der zweite Lüfter wurde direkt unterhalb dem Grafikkartenlüfter befestigt und überwacht damit die Lüfteransaugtemperatur der Titan.

Die Messungen im Gehäuse erfolgen dann bei zwei unterschiedlichen Raumtemperaturen und zwar einmal 21 °C, was einer typischen Wohnungstemperatur entspricht und einmal bei 25 °C. Letzteres entspricht nicht unseren regulären Laborbedingungen, die im Sommer durch Klimaanlage 21 °C halten. Sie sollen vielmehr einen normalen Gebäuderaum (nicht Keller und nicht Dachgeschoss) in warmen Sommermonaten simulieren.

Die ermittelte Luftansaugtemperatur des Titan-Lüfters lag typisch bei 31 °C, im simulierten Sommer-Betrieb schwankend bei 35 bis 36 °C.



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    Hardware: Messgeräte



    Wir setzen in unseren Tests sehr gerne auf hochwertige Messgeräte. Dabei kommen Lautstärke-Messstationen zum Einsatz, Thermografie-Kameras, Infrarot-Thermometer, Zangenamperemeter oder schlicht nur Spannungsmessgerätschaften (Voltmeter).

    Je nach Bereich und Zweck setzen wir hierbei mal auf bekannte Hersteller wie Fluke oder Tenma, in anderen Fällen auch einmal auf die Conrad-Hausmarke Voltcraft. Bei den Geräuschemissionen setzen wir auf Spezial-Geräte von ulteeaudiotechnik, welche uns in die Lage versetzen, neben dB(A)-Messungen auch Sone-Messungen vorzunehmen. Weitere Details zu der von uns eingesetzten Messtechnik finden sich hier.


Bild: 50 DirectX-11-Grafikkarten im Test
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Bild: 50 DirectX-11-Grafikkarten im Test
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