Spiel im Schatten: NVIDIA Shadowplay im Test

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Schlussworte



Shadowplay mag schlussendlich nur eine Randgruppe von Spielern betreffen und Shadowplay ist eben ausschließlich Besitzern von NVIDIA-Grafikkarten der Generation GTX 600 oder GTX 700 vorbehalten. Das ist natürlich schade, weil abermals NVIDIA hier nur auf seine eigenen Produkte abzielt. Im Vergleich zum Platzhirsch Fraps zeigt man sich leistungsschonender und durch H.264-Komprimierung in Qualität und insbesondere der Datei-Größe deutlich schonender. Das gefällt uns sehr gut, doch darf man nicht vergessen, dass es ebenfalls freie Alternativen gibt, welche auf allen Grafikkarten eingesetzt werden können und gleich Ressourcen-schonend zu Werke gehen.

Bild: Spiel im Schatten: NVIDIA Shadowplay im Test

Im Ergebnis müssen wir NVIDIA allerdings abermals attestieren, dass man sich Gedanken um seine Anwender macht und mit GeForce Experience, wie auch dessen Erweiterung um Shadowplay, einfache Erweiterungen anbietet, welche in der Praxis durchaus hilfreich sein können. Genau an diesem Punkt sehen wir nach wie vor Investitionen und damit vorgehaltene Manpower auf Seiten NVIDIA, welche der direkte Mitbewerber AMD so nicht bietet und damit ein Stück weit zurück hinkt – AMD-Fans mögen uns die offenen Worte verzeihen.

Shadowplay als Erweiterung für GeForce Experience gefiel uns sehr gut, richtet sich aber an den dafür vorgesehenen Bedarf bei Spieler-Randgruppen, welche mehr umsetzen möchten, als nur Spielen. Videoaufnahme-Möglichkeiten sind dabei nicht neu am Markt, doch die Umsetzung der "Alles-in-einer-Hand"-Option weiß zu gefallen. Damit bietet der Hersteller ein weiteres, eigenes Merkmal, welches für Grafikkarten aus seinem Haus spricht und somit als Überzeugungstaktik verstanden werden muss. Alle diese Kleinigkeiten sind eben Ziel des Entwickler-Teams bei NVIDIA und derzeit muss man solche Optionen dann teils auch noch zu einem höheren Anschaffungspreis erkaufen.

[pg & dog], 28. Oktober 2013