Sapphire Radeon HD 7870 XT with Boost im Test

Grafikkarten | HT4U.net | Seite 10

Geräuschkulisse



Lautstärkemessung – So misst HT4U.net
Wer unsere Artikel bereits eine Weile liest, der weiß, dass wir das Thema Lautstärke nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern diesem Bereich sehr intensiv nachgehen. Aktuell haben wir nun unsere bisherige Teststation auf ein weiteres aktuelles Gerät aus dem Hause ulteeaudiotechnik erweitert und zwar in Form des neuen DAASUSB, welches zudem auf unsere Bedürfnisse auch noch mit einer Subsonic-Funktion erweitert wurde.

Das kalibrierte Gerät erlaubt es uns Messungen im Bereich dB(A) und sone vorzunehmen und die Messresultate geben wir, wie üblich, normiert an, was 1 Meter Abstand entspricht. Die Spektralanalysen erlauben zudem einen Eindruck des Lüfterverhaltens der einzelnen Testkandidaten.

Bild: Enigma DAASUSB


Nachdem wir gerade das Temperaturverhalten betrachtet haben, wollen wir uns im nächsten Schritt natürlich die Geräuschkulisse aus der Nähe anschauen, denn schließlich geht beides Hand in Hand im Verhalten einher.

Bild: Sapphire Radeon HD 7870 XT with Boost im Test
Bild: Sapphire Radeon HD 7870 XT with Boost im Test
Bild: Sapphire Radeon HD 7870 XT with Boost im Test
Spektralanalyse ruhender Desktop Spektralanalyse Spiele Spektralanalyse Volllast (Furmark)


Wie schon zuvor angemerkt, gefiel uns die Idle-Geräuschkulisse. Sapphire zeigt sich mit 12,9 dB(A) hier als Flüsterkandidat, welcher im geschlossenen Gehäuse nicht mehr wahrzunehmen ist und auf dem offenen Teststand aus einem Meter Abstand nicht ausgemacht werden kann.

Auch die ermittelte Geräuschkulisse unter 3D-Last – hier maximal simuliert mittels Tom Clancy's Hawx – kann durchaus gefallen und verhält sich mit knapp 23 dB(A) recht angenehm. An dieser Stelle hätte der HD 7870 XT with Boost möglicherweise die Kühlerversion mit fünf Heatpipes besser zu Gesicht gestanden und die Temperaturen – damit auch die Lüfterdrehzahlen – weiter nach unten gesenkt. Die beiden Ventilatoren sind hörbar, aber subjektiv wurden sie nicht als störend empfunden.

Die extreme Last mittels Furmark steigert das Verhalten um ein weiteres Mal, allerdings bereits durch PowerTune gebremst. Solange im Treiber die PT-Einstellungen nicht berührt werden, bewegt man sich noch knapp unter 27 dB(A). Ein wahrnehmbares Rauschen mag man es nennen, nicht laut, nicht leise, nicht wirklich störend. Legt man die Hand allerdings an die PowerTune-Einstellungen, kann der Lüfter unter extremer Last auch mit knapp 2500 Umdrehungen arbeiten – rund 600 RPM mehr also – und dann darf man durchaus von lauter Kühlung sprechen.