Verdammt giftig: Sapphire R9 280X TOXIC

Grafikkarten | HT4U.net | Seite 10

Geräuschkulisse



Lautstärkemessung – So misst HT4U.net
Wer unsere Artikel bereits eine Weile liest, der weiß, dass wir das Thema Lautstärke nicht auf die leichte Schulter nehmen, sondern diesem Bereich sehr intensiv nachgehen. Aktuell haben wir nun unsere bisherige Teststation auf ein weiteres aktuelles Gerät aus dem Hause ulteeaudiotechnik erweitert und zwar in Form des neuen DAASUSB, welches zudem auf unsere Bedürfnisse auch noch mit einer Subsonic-Funktion erweitert wurde.

Das kalibrierte Gerät erlaubt es uns Messungen im Bereich dB(A) und sone vorzunehmen und die Messresultate geben wir, wie üblich, normiert an, was 1 Meter Abstand entspricht. Die Spektralanalysen erlauben zudem einen Eindruck des Lüfterverhaltens der einzelnen Testkandidaten.

Bild: Enigma DAASUSB


Nachdem wir gerade das Temperaturverhalten betrachtet haben, wollen wir uns im nächsten Schritt natürlich die Geräuschkulisse aus der Nähe anschauen, denn schließlich geht beides Hand in Hand im Verhalten einher. Nachfolgend die Spektralanalysen des ersten Musters.


Bild: Verdammt giftig: Sapphire R9 280X TOXIC
Bild: Verdammt giftig: Sapphire R9 280X TOXIC
Bild: Verdammt giftig: Sapphire R9 280X TOXIC
Spektralanalyse ruhender Desktop Spektralanalyse Spiele Spektralanalyse Volllast


In diesem Vergleich trennt sich schlicht die Spreu vom Weizen. Das Tri-X-Kühlsystem von Sapphire erledigt im Idle-Modus einen guten Job und zeigt sich mit knapp unter 15 dB(A) sehr leise. Für die Praxis bedeutet dies einen flüsterleisen Betrieb aus einem Meter Abstand zum Testkandidaten oder eben ein leises Säuseln aus näheren Abständen. Im Gehäuse geht dieses Lautstärkeverhalten definitiv unter und ist nicht mehr wahrzunehmen. Gute Arbeit also!

Danach wird unser Lob weniger. Sapphire hat sich mit der R9 280X Toxic auf maximale Performance eingeschossen und nimmt dabei schlicht eine höhere Lautstärke in Kauf. In unserem Spiele-Worst-Case-Szenario werden es etwas mehr als 33 dB(A), und das empfinden wir nicht als leise – klar hörbar muss das Verhalten beschrieben werden, auch aus einem geschlossenen System heraus.

Unter Furmark legt man dann noch einmal einen Zahn zu, hält die Temperaturen auf einem niedrigen Niveau, dröhnt dabei dann jedoch mit fast 37 dB(A) oder eben 4,6 sone. Das ist schlicht als laut zu markieren.