Verdammt giftig: Sapphire R9 280X TOXIC

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Fazit



Testwertung Sapphire Radeon R9 280X Toxic
Performance 3D-Spiele ++
Performance GPU-Computing ++
Kühlleistung ++
Lautstärke Idle +
Lautstärke Last -
Leistungsaufnahme Idle o
Leistungsaufnahme 3D-Last --
Leistungsaufnahme Multi-Monitor-Betrieb +/o
Leistungsaufnahme Blu-ray-Wiedergabe --
Übertakten o
Preis (Stand 01.12.2013) o
Wertungsmöglichkeiten: ++ [sehr gut] / + [gut] / o [befriedigend] / -- [sehr schlecht] / – [schlecht]
Preisvergleich: 293 Euro Amazon: 317 Euro Hersteller-Produktseite


Wir sind am Ende unseres Artikels angelangt und wir müssen klar attestieren, dass die Sapphire R9 280X Toxic ihren Leistungsbereich "rockt". Dies und nichts anderes wollte der Hersteller erreichen, und das ist ihm gelungen. Man bietet sich Anwendergruppen an, welche weniger Geld in die Hand nehmen und welche nicht selbst übertakten, aber dennoch dort die maximale Performance erzielen möchten. Dieses Segment erreicht man glasklar.

Weitere Vorteile können wir dabei nur begrenzt erkennen. Ohne Last agiert das Produkt leise. Ein klarer Pluspunkt. Ist Leistung abgefragt, dann kann man zwar in der Performance glänzen, die Geräuschkulisse lässt aber zu wünschen übrig. Die Toxic ist derart hochgezüchtet, dass sich gar leises Spulenfiepen einstellt, welches aber klar von den Lüftern übertönt wird.

Bild: Verdammt giftig: Sapphire R9 280X TOXIC

Feintuning ist im Bereich der Geräuschkulisse definitiv nicht angesagt. Leise im Idle-Modus, laut unter Last, obgleich die Temperaturen eine leisere Regelung erlaubt hätten. Hier liegt der Fokus eben ausschließlich auf Leistung. Satte 14 Prozent setzt man sich im Mittel vor eine normale Radeon R9 280X, allerdings ist man weiterhin ein Stück weit von der nächsthöheren Leistungsklasse entfernt. Einer R9 290 steht man etwa 9 Prozent in der Leistung nach, einer GeForce GTX 780 nähert man sich gemittelt mit einem Abstand von drei Prozentpunkten an.

Beachtet man die Preisgestaltung von zirka 293 Euro (Startpreise) für die R9 280X Toxic, so könnte das Angebot nicht uninteressant sein, denn immerhin starten die Preise für eine GTX 780 derzeit bei 427 Euro. Die Preise einer Radeon R9 290 liegen allerdings nicht ganz so weit entfernt – die günstigste Listung sehen wir derzeit ab 333 Euro. Verschmerzt man also Nachteile der hohen Leistungsaufnahme und Geräuschkulisse unter Last, so könnte dieses Sapphire-Produkt vielleicht die richtige Wahl für eine Aufrüstaktion darstellen.

[pg], 02. Dezember 2013