Verdammt giftig: Sapphire R9 280X TOXIC

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Impressionen



Bild: Verdammt giftig: Sapphire R9 280X TOXIC
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Sapphires R9 280X Toxic kommt mit einem Kühlkonstrukt mit drei Lüftern daher, welche Sapphire Tri-X-Cooling-Technik getauft hat. Das Außengehäuse ragt dabei ein gutes Stück über das hintere Ende der Platine hinaus, umschließt die Karte dabei aber nicht vollständig, so dass der größte Teil der Abluft im Gehäuse verbleibt und dort dann abtransportiert werden muss.

Zur externen Stromversorgung finden sich zwei 8-Pin-Stromanschlüsse auf der Platine wieder, welche das Board für eine Leistungsaufnahme von theoretischen 375 Watt aufrüsten – im Worst Case gar nicht einmal so weit von der Praxis entfernt. Ein starkes Netzteil ist also Pflicht.

Den Dual-BIOS-Schalter hat Sapphire nicht in Form eines Dip-Schalters ausgeführt, sondern in Form eines Druckschalters. Ist dieser gedrückt, startet die Karte im UEFI-Modus, welcher laut Hersteller sicherer gegen etwaige Schadsoftware macht, als der Legacy-Modus.


Bild: Verdammt giftig: Sapphire R9 280X TOXIC
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Der mächtige Kühlkörper kommt zwar mit "lediglich" drei Heatpipes daher, diese haben es zum Teil aber in sich. Die beiden kleineren setzen auf den höheren 8-mm-Standard, die mittlere Pipe ist dagegen weit dicker ausgerichtet. Die Kupferflächen (Pipes und Bodenplatte) hat Sapphire allerdings nicht weiter behandelt (etwa vernickelt), was im Laufe der Zeit zu Oxidationen führen könnte.


Bild: Verdammt giftig: Sapphire R9 280X TOXIC
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Auf der Platinenrückseite hat Sapphire eine Alu-Metall-Abdeckung als Verstärkung für den schweren Kühlkörper angebracht. Die Aussparungen der Abdeckung finden sich lediglich in Bereichen wieder, wo sonst ein Kontakt zu Bauteilen entstanden wäre, was es zu vermeiden galt. Die acht Spulen der GPU-Stromversorgung sind dort ebenfalls zu erkennen. Auf der Board-Vorderseite hat man die Mosfets der Stromversorgung zusätzlich mit einem passiven Kühlkörper versehen, welcher über einen der drei Ventilatoren mit Abluft befächert wird.

Zum Betrieb der Ventilatoren hat Sapphire gleich zwei gepulste 4-Pin-PWM-Anschlüsse vorgehalten, wobei einer der Anschlüsse zwei Lüfter versorgt, der zweite den dritten Ventilator und den beleuchteten Schriftzug.

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Die Speicher-Chips stammen aus dem Hause Hynix und sind bis zu einer maximalen Taktfequenz von 1.500 MHz laut des Chip-Herstellers freigegeben. Sapphire taktet die Modelle auf der Toxic allerdings bereits mit 1.600 MHz, so dass hier sicherlich eine gewisse Selektion im Vorfeld betrieben werden muss, um die Taktraten sicherzustellen.