SSD Reboot

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Messergebnisse


Sequentielles Lesen




Diese beiden Tests ermitteln, wie schnell große Dateien gelesen werden können. Während Iometer kontinuierlich Daten aus dem Test-Adressbereich (= Größe der SSD minus 10GB) ausliest, benutzt AS-SSD Testdateien, die "nur" 1GB groß sind. Wir messen die sequentielle Leseperformance, während sich die SSD in den folgenden Zuständen befindet:
Zustand Beschreibung
fresh Alle Seiten in der SSD waren vor dem Test leer und noch nicht beschrieben worden. Dies ist der Zustand bei Auslieferung bzw. nach einem Secure Erase.
nach Last Performance nach einem reproduzierten Lastszenario durch unsere Iometer-Serverlastprofile. Diese Last ist höher als bei üblicher Heimanwendung. Hinweis: Zwischen der Ausführung der Serverlastprofile und diesem Test wurde der SSD wie zwischen allen anderen Tests eine halbe Stunde Idle-Zeit zur Regeneration per Garbage Collection gegeben.
nach TRIM Performance, nachdem die Blöcke von TRIM wieder freigegeben wurden.


Iometer – sequentielles Lesen
[seq. Read (fresh)]
[seq. Read (nach Last)]
[seq. Read (nach TRIM)]
Samsung 840 120GB
541,9
486,3
534,8
Corsair Neutron GTX 480GB
498,4
479,8
498,9
Sandisk Extreme 240GB
490,4
425,9
492,3
MByte/s

AS-SSD – sequentielles Lesen
[seq. Read (fresh)]
[seq. Read (nach Last)]
[seq. Read (nach TRIM)]
Sandisk Extreme 240GB
520,5
501,2
493,7
Corsair Neutron GTX 480GB
515,5
509,2
516,3
Samsung 840 120GB
515,2
513,4
516,1
MByte/s

Unter AS-SSD liegen die Testprobanden nahezu gleichauf. Die kontinuierliche Belastung unter Iometer zeigt leichte Vorteile für die Samsung 840, dafür bricht diese zusammen mit der Sandisk Extreme etwas stärker ein, wenn die SSD vorher der simulierten stärkeren Schreib- und Leselast mit unterschiedlichen Blockgrößen ausgesetzt war. Sequentiell lesen können fast alle SSD sehr gut, die Limitierung liegt hier oft an der SATA3-Schnittstelle. Sehen wir uns auf der nächsten Seite die Schreibraten an, dort gibt es deutlich größere Unterschiede.