XFX R7970 Double Dissipation GHz-Edition im Test

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Fazit


Testwertung XFX R7970 Double Dissipation GHz Edition (XT2)
Performance 3D-Spiele +
Performance GPU-Computing ++
Kühlleistung ++
Lautstärke Idle ++
Lautstärke Last o
Leistungsaufnahme Idle o
Leistungsaufnahme 3D-Last -
Leistungsaufnahme Multi-Monitor-Betrieb - / o
Leistungsaufnahme Blu-ray-Wiedergabe --
Übertakten o
Preis (UVP Stand 18.06.2013) ++
Wertungsmöglichkeiten: ++ [sehr gut] / + [gut] / o [befriedigend] / -- [sehr schlecht] / – [schlecht]
Preisvergleich: ab zirka 336 Euro Amazon: ab zirka 343 Euro Hersteller-Produktseite


Der von uns angetroffene Fehler in der Firmware überschattet natürlich den heutigen Test und es drängt sich wirklich die Frage auf, wieso dieser Fehler erst hier und heute von uns aufgezeigt wird. XFX reagierte auf unsere Rückmeldung relativ zügig und schickte uns eine Beta-Version, welche das geschilderte Problem behob.

Im Anschluss zeigte sich der Testkandidat auf dem typischen Leistungsniveau einer Radeon HD 7970 GHz Edition, denn mehr verspricht XFX von den Taktraten dieser Grafikkarte auch nicht. Nach unserem Performance-Index platziert sich dieses Produkt dann auf dem dritten Platz der leistungsfähigsten Single-GPU-Grafikkarten, dicht gefolgt von der NVIDIA GeForce GTX 770, welche nur knapp teurer bei rund 350 Euro startet. Und überhaupt ist das Zauberwort beim heutigen Testkandidaten der Preis, denn rund 336 Euro für eine solch leistungsfähige Grafikkarte, sind durchaus attraktiv. Bedenkt man dabei noch die Spielebeilagen über das AMD Never Settle-Programm, so erhöht sich die Attraktivität um ein weiteres Detail, denn immerhin kann der Käufer bei teilnehmenden Händlern aus einer Liste drei Spiele kostenlos auswählen.

Bild: XFX R7970 Double Dissipation GHz-Edition im Test

Auf der Haben-Seite verbucht XFX dabei einen sehr hochwertigen und flüsterleisen Kühler im Last freien Betrieb. Bei anliegender 3D-Last muss eine solche GPU natürlich hinreichend gekühlt werden und so hat der Anwender es mit einer klar hörbaren Grafikkarte zu tun. Dabei agiert man deutlich leiser als der Referenzlüfter von AMD, für Silentfans ist dies aber immer noch zu laut. Hier orientierte man sich zu stark an guten Kühlleistungen.

Überhaupt zeigt man sich in fast allen Belangen besser als AMDs Referenzdarbietung, außer bei der Leistungsaufnahme im Idle-Betrieb. Hier hat XFX etwas zu hohe Spannungen anliegen, so dass man sich mit zirka 12 Watt höherer Leistungsaufnahme präsentiert. Das scheint allerdings vom Hersteller so beabsichtigt zu sein.

Bewahrheiten sich die aktuell kursierenden Gerüchte, so dürfte AMD bereits im Oktober 2013 einen Nachfolger für die Radeon HD 7970 GHz Edition präsentieren. Dieser allerdings soll im Preissegment um 600 US-Dollar starten. Damit bleibt der Preis des heutigen Testkandidaten weiterhin höchst interessant.

[pg], 25. August 2013