Alien: Isolation im Test

Sonstige Reviews | HT4U.net | Seite 4

Grafische Umsetzung



Der Retrolook des Spiels ist aus unserer Sicht sehr ansprechend. Man fühlt sich einhundertprozentig in Ridley Scotts alten Horrorstreifen zurückversetzt, vor allem der permanente, leichte Störfilter über dem Bildschirm trägt seinen Teil dazu bei.

Um auf die reine Grafikumsetzung zurückzukommen: Auch auf höchsten Detailstufen sind die Texturen überwiegend sehr schlicht gehalten, doch das Spiel kommt damit aus. Sie stören nicht, sondern passen zum Retrolook. Jedoch wirkt das Gesamtpaket an Grafik altbacken – was in diesem Fall nicht dem Retrolook geschuldet ist. Ein Grafikkracher ist Alien: Isolation sicher nicht, und auf unserem Spiele-Testsystem fanden wir kaum Stellen, an denen wir unter vollsten Detailstufen und einer Auflösung von 2.560x1.440 Bildpunkten unter die 60-Frames-Grenze fielen.

Bild: Alien: Isolation im Test
Bild: Alien: Isolation im Test
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Vor allem die Feuersimulation brachte die Framrate auf zirka 54 Bilder pro Sekunde herunter. Diese ist aber nur selten anzutreffen, da damit die offenen Feuer gemeint sind und die Benutzung des Flammenwerfers solche Frame-Einbrüche nicht zur Folge hat.

Doch insgesamt kann man mit der Grafik leben, vor allem in Anbetracht dessen, was sie darstellen soll: einen Film von 1979. Das Einzige, womit das Spiel zu kämpfen hat, sind Kantenglättung und Kantenflimmern. Diese Probleme begegnen dem Spieler während des gesamten Games und sind nicht komplett über die Grafikeinstellungen zu beheben. Hier wird mit FXAA lediglich ein Post-Processing-Filter geboten, oder SMAA in den Stufen 1x und 2x. Reguläre Kantenglättung (MSAA) oder gar Super-Sampling (SSAA) bietet der Titel leider nicht, hätten ihm aber gut zu Gesicht gestanden.