Alien: Isolation im Test

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Fazit



Systemvoraussetzung und Besonderheiten



Damit Alien: Isolation auf eurem System überhaupt läuft, müsst ihr eine 32- oder 64-Bit-Version von Windows 7 besitzen. Ein Zweikernprozessor ist Minimum, und 35 GB an Festplattenspeicher müssen für Isolation freigeräumt werden. Außerdem muss der Anwender über mindestens 4 GByte RAM verfügen, und Breitband-Internet wird empfohlen. Als Grafikkarte wird mindestens eine DirectX-11-fähige Radeon HD 5550 von AMD gefordert, oder eine vergleichbare NVIDIA-Karte wie beispielsweise die GeForce GT 430.

Im vorangegangenen Kapitel haben wir bereits unsere Empfehlungen ausgesprochen, will man das Spiel in vollen Detailstufen und hoher Auflösung spielen.

Eckdaten Alien: Isolation
Veröffentlichung 7. Oktober 2014
Genre Survival-Horror
Entwickler Creative Assembly
Publisher SEGA
Altersfreigabe Ab 16 Jahre
Grafik-Engine Hauseigene CA-Engine
DirectX-Pfad 11
Spielmodi Einzelspieler
Systemanforderungen (Minimum) Zweikernprozessor
4 GByte Hauptspeicher
DirectX-11-Grafikkarte
35 GByte Festplattenspeicher
Windows 7 32-Bit
Internetverbindung zur Aktivierung
Kopierschutz Aktivierung bei Steam – kontogebunden
Verfügbare Plattformen Windows, Xbox 360, Xbox One, PS3, PS4
Steuerung Tastatur, Maus oder Spiele-Controller


Empfohlen werden jedoch ein Vier- oder Sechskernprozessor, 8 GB Arbeitsspeicher und eine DirectX-11-Grafikkarte wie etwa NVIDIAs Geforce GTX 660 Ti oder eine Radeon 260X beziehungsweise eine 7850 von AMD. Das deckt sich – je nach Auflösung – relativ gut mit unseren gezeigten Benchmarks.

Anfängliche Fehler



Mit unserem letzten Testspiel Ryse: Son of Rome hatten wir endlich einmal einen Titel ganz ohne Fehler vor uns liegen – zumindest stellten sich bei uns keine Auffälligkeiten ein. Dies kann man von Alien: Isolation nicht behaupten. In der Luft schwebende Gegenstände sind hierbei noch die am wenigsten störenden Fehlerchen. Eindeutige KI-Fehler, beispielsweise seitens des Aliens, begegneten uns, und Spielabstürze zogen sich durch unsere gesamte Testphase. Dies führte natürlich zu einer weiteren ordentlichen Portion Frust. Wir wollen hoffen, dass die Macher hier bald mittels eines Patches Abhilfe leisten können.

Fazit



Zusammenfassend bietet Alien: Isolation eine tolle und komplett überzeugende Atmosphäre der retroartigen Zukunft, wie Ridley Scott sie sich um 1980 vorstellte. Ein einfaches Crafting-System und eine recht geradlinige Umgebung sind Elemente, welche wir von Horrorspielen auch erwarten und dementsprechend angemessen verbaut wurden. Soundsystem und Animationen sind gut umgesetzt, und das Gefühl der Gefahr ist allgegenwärtig.

Leider jedoch ist dieses Spiel alles andere als das, was wir uns erhofft hatten. Es dauert nicht lange, bis man das Alien das erste Mal zu Gesicht bekommt – und zwar in Form des Bildschirmtodes. Sobald der Spieler den Bewegungssensor in die Hand bekommt, fällt die Spannung drastisch ab und das Einzige, was uns noch in Spannung versetzt hat, war der Gedanke, getötet zu werden, bevor man den nächsten Speicherpunkt erreicht. Nach fünfmaligem Wiederholen ist auch diese Angst verflogen und Frust stellt sich ein. Das einzige Ziel ist das Erreichen des Kontrollpunktes in der Hoffnung, dass der nächste Abschnitt besser wird.

Bild: Alien: Isolation im Test

Allerdings hat Alien: Isolation in puncto Abwechslung nicht mehr zu bieten. Die Spielweise bleibt dieselbe: wer nicht schleicht, geht schnell drauf. Im Schleichmodus kommt man nur langsam voran, was auch zu dem einen oder anderen Frustmoment führt.

Erfahrene Spieler haben zirka 14 Stunden an dem Game. Stirbt man häufig genug, kann sich die Spielzeit schnell verdoppeln. Das Gruseln kann dieses Spiel unserer Meinung nach nur jenen lehren, welche eher zartbesaitet sind. Unser Tipp für Horrorspielveteranen: Um die Spannung zu heben, sollte man im Spielmodus "Schwer" spielen. Das Game wird so zwar noch schwieriger zu meistern, aber die Angst vor dem aggressiveren Xenomorph steigt deutlich an.

Die PC-Variante von Alien: Isolation startet zu üblichen Preisen ab rund 40 Euro. Die Spezialversion Ripley Edition gibt es ab rund 50 Euro.

Wertung
Grafische Umsetzung o
Idee +
Spannung +
Spielspaß o
Dauermotivation -
Spieldauer o
Wertungsmöglichkeiten: ++ [sehr gut] / + [gut] / o [befriedigend] / -- [sehr schlecht] / – [schlecht]
Steam: ab zirka 40 Euro Amazon: ab zirka 40 Euro Webseite


[dog & pg], 19. Oktober 2014