Next-Gen: Arctic Accelero IV Xtreme im Test auf R9 290

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Vergleich: Drehzalen – Temperaturen – Leistungsaufnahme



Wir haben im Falle des heutigen Testkandidaten weitere Messungen auf verschiedenen Drehzahlen durchgeführt, um ein breiteres Bild schaffen zu können.

Bild: Next-Gen: Arctic Accelero IV Xtreme im Test auf R9 290

Dabei haben wir die Lüfterdrehzahlstufen 20 bis 80 Prozent untersucht und gleichzeitig die Leistungsaufnahme mit in die Betrachtung aufgenommen. Was sofort auffällt, sind die massiven Änderungen der Leistungsaufnahme in Spitzentemperaturen. Gegen Ende können wir bei den Temperaturen durch höhere Lüfterdrehzahlen kaum noch viel erreichen, und diesem Ergebnis schließt sich dann auch noch die Messung der Leistungsaufnahme an.

Letzten Endes legt dieser High-End-Kühler das Zeugnis ab, dass ein Hitzkopf wie eine Radeon-R9-290-Grafikkarte sich im Temperaturbereich um 60 °C am allerwohlsten fühlt. In diesem Fall weicht dann auch die Leistungsaufnahme kaum noch ab, die Wandlertemperaturen sind in einem Wohlfühlbereich, und deutlich gesprochen gibt es eben nur wenige Kühler, welche das erreichen können.

Geräuschverhalten im Vergleich

Lüfterdrehzahl 20 % (zirka 590 RPM) 40 % (zirka 650 RPM) 50 % (zirka 1100 RPM) 60 % (zirka 1450 RPM) 70 % ( zirka 1850 RPM) 80 % (zirka 2100 RPM)
Geräuschkulisse 9,0 dB(A) 9,8 dB(A) 13,4 (dB(A) 18,7 dB(A) 24,7 dB(A) 28,8 dB(A)


Setzen wir auch diesen Testbereich mit in die Berwertung, so müssen wir klar festhalten, dass die kleinsten Regelstufen für eine Radeon R9 290 weniger gut geeignet sind. Der gesunde Mittelwert zwischen leiser Kühlung und guten Temperaturen im Bereich Wandler und GPU liegt bei 50 bis 60 Prozent beziehungsweise besser gesagt im Drehzahlbereich von 1.100 bis 1.400 RPM. Im Bereich bis 15 dB(A) erhält man dabei eine flüsterleise Kühlung, welche im geschlossenen Gehäuse nicht mehr wahrzunehmen ist.