Assassin´s Creed Unity im Test

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Grafikkarten-Voreinstellungen



Bild: Assassin´s Creed Unity im Test
Bild: Assassin´s Creed Unity im Test
Bild: Assassin´s Creed Unity im Test
Bild: Assassin´s Creed Unity im Test
Bild: Assassin´s Creed Unity im Test
Quality: Niedrig bei 48 fps Quality: Mittel bei 45 fps Quality: Hoch bei 44 fps Quality: Sehr hoch bei 40 fps Quality: Ultrahoch bei 36 fps


Auf der Einstellung Niedrig ist am ärgsten zu beobachten, dass die Kanten unter massiver Treppenbildung leiden, und auch die Texturen sind kaum klar ausgeprägt. Sobald man auf die Einstellung "Mittel" schaltet, wird im Spiel automatisch FXAA zugeschaltet, was dem starken Kantenflimmern, unter welchem ACU massiv leidet, aber auch der Treppenbildung entgegenwirkt. Leider bleiben auch hier die Texturen noch hinter ihren Möglichkeiten und erst mit der Einstellung "Hoch" kommen hier Ausprägungen deutlicher zur Geltung. Das gilt für Falten in Mänteln oder beispielsweise auch für die Ausbildung von Dacheindeckungen. Auch die Schattendarstellung ist auf Hoch schon als gut zu bezeichnen und stellt so eigentlich prinzipiell das Minimum dar, was man erreichen sollte.

Unter der Option "Sehr hoch" wird neben Blooming Ambient Occlusion von SSAO auf HBAO+ geschaltet, zusätzlich wird 2x-Multisampling-Kantenglättung zugeschaltet. Die Bildqualität verändert sich noch einmal leicht besser. Bei der höchstmöglichen Voreinstellung "Ultrahoch" werden die Schattenoptionen auf "Weiche Schatten" umgestellt, was aus NVIDIAs GameWorks-Programm stammt, zudem wird die Kantenglättung auf 4x-Multisampling hochgesetzt.

Und auch wenn wir uns an dieser Stelle in der Einstellung Ultrahoch noch bei 34 fps bewegen, so darf man nicht vergessen, dass lediglich eine Auflösung von 1.680 x 1.050 zur Aufnahme dieser Situationen gewählt war und dass es noch weit forderndere Stellen in Unity gibt. Unter höherer Auflösung und passenden Stellen ist Unity also selbst mit einer GeForce GTX 970 in diesen Einstellungen nicht mehr spielbar.

Kantenglättung

Bild: Assassin´s Creed Unity im Test
Bild: Assassin´s Creed Unity im Test
Bild: Assassin´s Creed Unity im Test
Bild: Assassin´s Creed Unity im Test
Bild: Assassin´s Creed Unity im Test
Quality: AA: aus bei 56 fps Quality: AA: FXAA bei 54 fps Quality: AA: 2x MSAA bei 50 fps Quality: AA: 4x MSAA bei 36 fps Quality: AA: TXAA bei 34 fps


Beim Thema Kantendarstellung hat Assassin's Creed Unity abermals eine Rüge verdient. An fast allen Kanten, mal mehr und mal minder deutlich, leidet ACU unter einer klaren Flimmerneigung. Ob es nun Bretter, Dachkanten oder Balkons sind, das Bild ist unruhig, insbesondere beim ruhigen Betrachten der prachtvoll gezeigten Gebäude. Ohne den zugeschalteten Post-Processing-Filter FXAA sind das Flimmern und die Treppenbildung fast unerträglich. Mit FXAA als Unschärfefilter wird das Flimmern marginal, die Treppenbildung schon deutlich besser.

Leider werden die geschilderten Probleme auf den Screenshots kaum sichtbar und insbesondere das Flimmern ist so nicht festzuhalten. Wir sind leider aber auch noch nicht am Ende mit unserer Rüge, denn selbst die fordernden Kantenglättungsmodi MSAA oder NVIDIAs Eigenentwicklung TXAA bringen hier kaum Abhilfe. Mit 4x-MSAA bricht die Leistung brachial ein, das Kantenflimmern wird so gut wie überhaupt nicht gelindert und zudem drückt man sich in unspielbare Frame-Bereiche. TXAA scheint bei manchen Szenen etwas mehr Linderung zu bieten, in anderen Szenen hat man den Eindruck, dass die Flimmerneigung verstärkt wird. Zu deutsch: Die Kantenglättungsmodi in Assassin's Creed Unity sind vollkommen für die Tonne. Ein Zuschalten frisst unnütz Leistung, bringt aber kaum Besserung mit sich.

Supersampling hätte dem Titel gut zu Gesicht gestanden, doch auf der anderen Seite: Welche Hardware könnte das bewältigen? Es bleibt optional bei neuen Grafikkarten noch der Griff zum Treiber. Bei NVIDIA könnte man versuchen, mit Downsampling-Optionen à la DSR Abhilfe zu schaffen, seit Neuestem bietet AMD ab bestimmten Grafikkarten und Treibern Ähnliches in Form von VSR.

Die von uns als AVI aufgezeichneten Videos fördern durch die Kompression die aufgezeigte Problematik leider nicht korrekt ans Tageslicht, weshalb wir die großen Dateien nicht anbieten.