Assassin´s Creed Unity im Test

Sonstige Reviews | HT4U.net | Seite 6

Benchmarks



Unsere Testszene stammt aus der Sequenz 7 und der Erinnerung 2 (Ein Treffen mit Mirabeau) und zeigt klar, dass auch in Videos gezeigte Haarsimulationen so auch im Spiel vorkommen können.

Bild: Assassin´s Creed Unity im Test
Bild: Assassin´s Creed Unity im Test
Bild: Assassin´s Creed Unity im Test


Die Haarsimulation bleibt allerdings vorrangig auf das Liebchen des Protagonisten beschränkt und tritt darüber hinaus im Spiel eher selten auf. Die gewählte Stelle ist allerdings bezeichnend für ein Worst-Case-Szenario, welche wir schon mit eingeschränkten Detail-Einstellungen aufzeigen.

Assassins Creed: Unity
1920 x 1080 [Kein AA/16xAF]
NVIDIA GeForce GTX 980
39,5
NVIDIA GeForce GTX 970
36,7
AMD Radeon R9 290X
35,2
NVIDIA GeForce GTX 780 Ti
33,9
AMD Radeon R9 290
33,9
NVIDIA GeForce GTX 770
22,8
AMD Radeon R9 280X
20,4
NVIDIA GeForce GTX 760
20,3
AMD Radeon R9 285
17,3
AMD Radeon R9 270X
15,9
NVIDIA GeForce GTX 750 Ti
9,6
FPS


Assassins Creed: Unity
2560 x 1440 [Kein AA/16xAF]
NVIDIA GeForce GTX 980
28,9
AMD Radeon R9 290X
26,3
NVIDIA GeForce GTX 970
26,0
AMD Radeon R9 290
25,0
NVIDIA GeForce GTX 780 Ti
23,8
AMD Radeon R9 280X
16,1
NVIDIA GeForce GTX 770
14,7
NVIDIA GeForce GTX 760
12,7
AMD Radeon R9 285
11,9
FPS


Assassins Creed: Unity
3840 x 2160 [Kein AA/16xAF]
NVIDIA GeForce GTX 980
14,3
NVIDIA GeForce GTX 970
12,6
NVIDIA GeForce GTX 780 Ti
12,5
AMD Radeon R9 290X
10,2
AMD Radeon R9 290
8,3
FPS


Will man also in ACU eine Rundum-sorglos-Performance bei der Grafikkarte, so braucht es offenbar mindestens eine Radeon R9 290 oder annähernd eine GeForce-GTX-780-Grafikkarte. Mittelklasse-Grafikkarten, auch aus dem gehobenen Segment, geht schnell die Puste aus.

Speicher-Anforderung Grafikkarte

Ubisoft sprach schon im Vorfeld von 2 GByte Grafikkartenspeicher als Minimum; 4 GByte mag man mehr, 3 gehen aber auch. Doch wie erwähnt sind diese Konstellationen der Speichergröße der Grafikkarte nur dann wirksam, wenn man eine sehr leistungsfähige Grafikkarte sein Eigen nennt. Ansonsten bleibt schlicht nur das Herunterschrauben sämtlicher Qualitätsoptionen, wodurch Unity nicht mies, aber auch einfach nicht klasse aussieht.

CPU-Anforderungen

Die Anforderungen an die CPU sind noch enormer – nach unserer Erfahrung -, als an die Grafikkarte. Prinzipiell will Unity beides, und beides vom Besten. Wie beschrieben ist das Upgrade von einem Core i5-2500K auf einen Core i5-4690K mehr als wirkungsvoll bei diesem Spiel. Insbesondere bei AMD-Grafikkarten scheint mehr auf die CPU verlagert zu werden, als wir dies bei NVIDIA-Grafikkarten festgestellt haben. Eine preisgünstige Empfehlung können wir schlicht nicht aussprechen. Unity frisst PC-Hardware zum Frühstuck, auch die großen Jungs, und das eben ohne wirklich ersichtlichen Grund. Es bleibt der Eindruck, dass die Konsolenvariante einfach für den PC miserabel portiert wurde. Wo der Fehler liegt, ist uns unklar. Weitere optisch steigernde Maßnahmen durch die versprochene Integration von Tesselation mag zum derzeitigen Zeitpunkt (Patch 1.3.0) überhaupt nicht möglich sein. Dafür müssen die Entwickler erst einmal die Handbremse lösen. Dann könnte Unity über sich hinauswachsen.