Preiskämpfer?

Corsair Force LX 256GB im Test

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Corsair Memory baut und vertreibt sehr viel Peripherie-Hardware, die wir des Öfteren auch auf unseren Testbänken haben, aber im Kern sieht sich das Unternehmen als Speicherhersteller. Während im DRAM-Markt der Name Corsair bei Weitem kein Unbekannter ist, fliegt das Unternehmen, wenn es um SSDs geht, angesichts der Marktgrößen Intel, Samsung und Crucial bei vielen Nutzern noch unter dem Will-ich-haben-Radar. Kann die neue Corsair Force LX dies ändern?

Das Einsteigersegment bei SSD-Datenträgern boomt weiter. Da viele Anwender mittlerweile erkannt haben, dass in den meisten Fällen beim Arbeiten oder Spielen die Leseraten am ausschlaggebensten sind, versuchen alle namhaften Hersteller abgesehen vom prestigeträchtigen Performance-Segment vor allem auch im Einstiegsbereich präsent zu sein, denn dort können mit dem richtigen Produkt große Absatzzahlen generiert werden.

Bild: Corsair Force LX 256GB im Test

Bei dem amerikanischen Speicher- und Peripheriehersteller Corsair Memory gestaltete sich dies in der Vergangenheit wie folgt: Wer Leistung benötigte, konnte auf die Corsair Force GTX zurückgeifen, welche in unserem (Test) vor allem dadurch auffiel, dass sie im Gegensatz zum Feld der Konkurrenz ihre hohe Schreibleistung bei durchgehender Last deutlich länger aufrechterhalten konnte. Im unteren Preissegment stand ihr die Force LS zur Seite, welche jedoch im Bewusstsein der Käufer nie einen großen Stellenwert erreichen konnte. Dazu war die Force LS einfach nicht günstig genug, schließlich rollte zu der Zeit Samsung mit seinen günstigen TLC-Evo-Modellen durch den Markt.

Ergo musste Corsair handeln, um in diesem Bereich ein konkurrenzfähigeres Produkt auf die Beine zu stellen und die Force LS unterbieten – zumindest im Preis. Welche Stellschrauben es gab, um dies zu erreichen, werden wir im technischen Überblick aufzeigen, und die Messergebnissse des Testparcours werden ans Tageslicht bringen, ob die Strategie aufgehen kann.