Corsair Raptor K40 im Test

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Praxiseinsatz


Der Alltag mit der Corsair Raptor K40 ist erst einmal recht ordentlich zu bewerkstelligen. Die Tastatur ist ordentlich gefertigt, und der geübte Schreiber fühlt sich wohl. Wer allerdings den Vergleich zu einer Tastatur mit mechanischen Tasten macht, der wird sicherlich enttäuscht, denn das Feedback der Rubber-Domes lässt sich mitnichten mit dem Schreibgefühl von mechanischen Tasten vergleichen.

Bild: Corsair Raptor K40 im Test
Bild: Corsair Raptor K40 im Test


Gaming und Rollover-Funktion



Das Gaming-Gefühl ist recht zweischneidig und entsprechend durchwachsen. Positiv sind Funktionen wie die abschaltbare Windows-Taste oder die Hintergrundbeleuchtung, welche einem eben in der Dunkelheit zur Orientierung dient. Auch lassen sich die Profile und Makros ordentlich nutzen, sofern man dies erst einmal eingestellt hat. Die Schwächen liegen auch hier vor allem bei den Rubber-Domes, und im Spiel bekommt man diese eben deutlicher zu spüren. Gerade schnelle Tastenfolgen sind nicht die Stärke der Folie, und auch das Feedback lässt sich hier nicht mit mechanischen Tasten vergleichen.

Bild: Corsair Raptor K40 im Test


Geräuschkulisse


Den Wünschen der Leser entsprechend, werfen wir seit einer Weile auch einen Blick auf die Geräuschentwicklung beim Tastenanschlag. Dabei greifen wir auf die gleiche Methode zurück, wie wir sie schon bei den Gehäuse-Artikeln anwenden, und nutzen das digitale Messgerät Greisinger AZ-8922. Entsprechend arbeiten wir aber auch hier nicht mit einem schalltoten Raum, weshalb die Werte nicht mit den Messungen unserer DAAS-USB-Anlage zu vergleichen und die Wertangaben damit eher als "HT4U-Hausnorm" zu verstehen sind.

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Der Testkandidat erreicht bei unserem Testaufbau einen Wert von 41,8 dB(A) (Angabe bezogen auf einen Meter Abstand). Wenn man allerdings schneller arbeitet, erhöht sich die Geräuschkulisse, und die Tastatur erzeugt in einem solchen Fall auch mal einen Schalldruck von bis zu 46,5 dB(A). Zum Vergleich haben wir die kabellose Logitech K360 vermessen. Diese erzeugt einen Schalldruck von 33,4 dB(A), beim schnellen Tippen sind es zirka 40,7 dB(A). Hier ist anzumerken, dass mechanische Tastaturen in aller Regel zu einem höheren Geräuschpegel führen können. Die Tt Meka G-Unit erreicht beispielsweise beim Zehn-Finger-Tippen einen Schalldruck von rund 58 dB(A).