So gut wie der Ruf?

Crucial MX100 im Test

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Günstige SSDs sind im Vormarsch. Wer nicht immer das letzte Quentchen Leistung braucht, kann auch im günstigen Segment glücklich werden und die Masse der PC-Käufer sucht nach Preis-Leistungssiegern. Meist vorn bei den Empfehlungen sind Einsteigermodelle von Crucial und Samsung. Darum schauen wir uns heute einmal die Crucial MX100 SSD mit 256 GByte Kapazität an. Unser Test klärt, ob die MX100 ihrem guten Ruf gerecht wird.

Bild: Crucial MX100 im Test

Im Januar 2013 stellte Crucial das M500-Modell vor, welches von den Käufern sehr gut angenommen wurde. Etwas später wurde mit der M550 noch ein Modell im teureren Performancesegment zu Seite gestellt, welches in unserem Test ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis im diesem Segment aufwies. Diese Modelle gab es baugleich und mit gleichem Namen auch von der Crucial Konzernmutter Micron für OEM-Kunden. Für den Nachfolger der M500 im Einsteigersegment wurde jedoch das Namensschema geändert. Während das Micron-Modell M600 benannt ist, wurde das Crucial-Äquivalent als MX100 bezeichnet. Und nun gibt es auch technische Unterschiede: eine 1TB-Variante ist der Micron-Linie vorbehalten, welche auch mit unterschiedlichen Formfaktoren aufwarten kann.

Die Aufteilung ist letztlich aufgrund der Marktbedingungen notwendig. OEM-Produkte müssen meist länger am Markt verfügbar sein und idealerweise durch strengere Validierungsmaßnahmen eine hohe Zuverlässigkeit aufweisen, während für die Endkunden-Produkte oft First-to-Market-Rennen und Preiskämpfe ausgefochten werden müssen. In diesem Umfeld ist vor kurzem auch die Crucial MX100 gelandet und hat bisher viel positives Feedback erhalten.

Unser heutiger Test wird klären, wo sich die Einsteiger-SSD einzuordnen hat, welche Stärken und welche Schwächen vorliegen.