NVIDIA Maxwell Next Gen: GeForce GTX 970 und GTX 980 im Test

Grafikkarten | HT4U.net | Seite 16

Impressionen: NVIDIA GeForce GTX 980



Bild: NVIDIA Maxwell Next Gen: GeForce GTX 970 und GTX 980 im Test
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Rein äußerlich tritt die GeForce GTX 980 in vertrauter Optik auf. Eben der gleiche Kühler, welcher auch schon auf Titan oder GTX 780 (Ti) zum Einsatz kam, gibt sich auch hier sein Stelldichein. Auf NVIDIAs Produktbildern erblickt man dann auch, dass die eigene Planung eben auch diesen Kühler für eine Referenz einer GeForce GTX 970 vorsieht, doch ganz offensichtlich ist dies den Board-Partnern zu teuer zum Einsatz auf einer Grafikkarte, welche unterhalb einer TDP von 150 Watt liegen soll.

Durch die beiden 6-Pin-Stromstecker ist die GeForce GTX 980 rein rechnerisch auf eine TDP von 225 Watt ausgelegt. NVIDIA nennt die TDP mit 165 Watt, korrekt sind allerdings 180 Watt.


Bild: NVIDIA Maxwell Next Gen: GeForce GTX 970 und GTX 980 im Test
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Unter dem Kühlerabdeckblech, welches abermals die Platine komplett umschließt, findet man einen schwarzen Aluminiumkühlblock. Darin eingelassen sind Vapor-Chambers aus Kupfer, welche unmittelbar von der GPU die Hitze auf den Alukühler abtransportieren sollen. Dritter Schwerpunkt ist die speziell gefertigte passive Kühlplatte, welche neben dem Speicher auch Bauteile der Spannungsversorgung mitkühlen soll. All dieses passive Innenleben wird dann durch den aktiven Radiallüfter gekühlt. Dieser saugt die kühlere Außenluft in das Kühlergehäuse ein, treibt es dann über den Alublock und die passive Kühlplatte zum I/O-Shield aus dem Gehäuse heraus.

Bild: NVIDIA Maxwell Next Gen: GeForce GTX 970 und GTX 980 im Test
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Ein rein optisches Gimmick ist die Alu-Kühlplatte auf der Rückseite der GTX 980. Keines der dort liegenden Bauteile hat Kontakt zur Abdeckplatte und kann damit auch keine Wärme abtransportieren. Die Platte ist von innen zudem mit Isolierfolie abgeklebt, damit keinerlei Kurzschlüsse auftreten können. Normalerweise sind solche rückseitigen "Hingucker" kontraproduktiv, da im geschlossenen Gehäuse die Luft der Gehäuselüfter diese Bauteile nun nicht mehr erreichen kann.

NVIDIA ist sich über mögliche Temperaturprobleme auch bewusst und hat darum in einem Bereich ein separat zu öffnendes Stück eingesetzt, welches beim Betrieb von mehreren Karten im SLI-Betrieb abgenommen werden sollte. Dort habe man die Neigung zu starker Hitzeentwicklung beobachten können.

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Unter der Haube finden wir dann einen weiteren alten Bekannten. Der gezeigte Ina-Chip ist für die Überwachung der Leistungsaufnahme und Einhaltung des Powerlimits zuständig. Die Speicherchips von Samsung sind für 1.500 MHz Takt ausgelegt – der Takt der NVIDIA GTX 980 liegt hier bei 1.375 MHz.

Die interne Stromversorgung für den Speicher wird über eine Phase realisiert, jene für die GPU über eine Vier-Phasen-Wandlung. Hinreichend Platz für eine 6-Phasen-Wandlung ist auf dem Referenzdesign ebenfalls.

Bild: NVIDIA Maxwell Next Gen: GeForce GTX 970 und GTX 980 im Test
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Bei der GTX 980 handelt es sich um keine Kopie einer früheren Referenzplatine. Zwar sind gewisse Anlehnungen zu bisherigen Designs zu erkennen, aber von der Struktur und den Details her hat man hier eine neue Grafikkartenplatine für die neue GPU geschaffen.

 

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