NVIDIA Maxwell Next Gen: GeForce GTX 970 und GTX 980 im Test

Grafikkarten | HT4U.net | Seite 9

Neuerungen bei Monitoranschlüssen und Video-Encoder



Auch bei den Monitoranschlüssen gibt es Neues zu berichten. NVIDIA setzt bei GM200-GPUs auf HDMI in Version 2.0 und beim DisplayPort bleibt es bei Version 1.2. Die maximale Monitorauflösung steigt dabei auf 5K (5120 x 3200 Pixel).

Durch die neue HDMI-Version ist NVIDIA nun in der Lage, 4K-Monitore an diesem Anschluss auch mit 60 Hz anzusteuern, darüber hinaus können an den neuen GPUs maximal vier 4K-Bildschirme betrieben werden. Bei Kepler-GPUs war dies bisher auf zwei solcher Geräte beschränkt.

Bild: NVIDIA Maxwell Next Gen: GeForce GTX 970 und GTX 980 im Test


Auf der GeForce GTX 980 hat NVIDIA lediglich noch einen DVI- und einen HDMI-Anschluss untergebracht, darüber hinaus drei DisplayPorts. Interessanterweise scheinen sich beim Betrieb mehrerer Bildschirme ebenfalls Änderungen eingestellt zu haben.

Sobald wir drei Monitore an den Schnittstellen DVI, HDMI und DisplayPort betreiben, wechselt die GeForce GTX 980 in eine relativ hohe Power-Zwischenstufe von 911 MHz bei der GPU und vollem Speichertakt. Überraschenderweise stellten wir fest, dass der Betrieb von drei Bildschirmen auf der GTX 970 dagegen erst einmal die Idle-Taktstufen vorhielt. Erst als wir dann auch dort DVI-, HDMI- und DisplayPort gleichzeitig bestückten, wechselte auch die GTX 970 in eine höhere Power-Zwischenstufe mit 873 MHz GPU-Takt.

Bild: NVIDIA Maxwell Next Gen: GeForce GTX 970 und GTX 980 im Test
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Bild: NVIDIA Maxwell Next Gen: GeForce GTX 970 und GTX 980 im Test
Idle-Taktraten Idle-Taktraten Power-Zwischenstufe


Natürlich wird auch NVIDIAs G-Sync von den neuen GPUs unterstützt. Durch mit G-Sync ausgestattete Monitore schafft NVIDIA es in Verbindung mit seinen Grafikkarten, die schlechteren Latenzen gegenüber V-Sync oder aber bei deaktiviertem V-Sync das in manchen Spielen anzutreffende Tearing zu vermeiden.

Bild: NVIDIA Maxwell Next Gen: GeForce GTX 970 und GTX 980 im Test

Um dies live demonstrieren zu können, stellte man uns den ASUS Gaming-Monitor PG278Q zur Verfügung. Das Schmuckstück stellt nicht nur einen optischen Leckerbissen dar, sondern kitzelt das Spielerherz neben G-Sync und einer Auflösung von 2560 x 1440 zusätzlich mit einer 120- und 144-Hz-Unterstützung.

Demo: V-Sync – V-Sync: off – G-Sync


Allerdings muss der Hinweis erfolgen, dass die NVIDIA-Grafikkarten beim Betrieb mit 144 Hz automatisch in eine Höhere Power-Zwischenstufe wechseln und die Taktraten – auch im Idle-Betrieb – nicht mehr auf die niedrigsten Taktstufen abgesenkt werden. Beim Betrieb mit 120 Hz oder 60 Hz ist dieser Umstand nicht anzutreffen.

Video-Encoder

Abschließend gilt hier noch ein Wort zum NVIDIA-Video-Encoder zu sagen. Die GM200-GPUs erhielten auch in diesem Punkt eine Überarbeitung und unterstützen nun ebenfalls H.265. Die Kompression von H.265 soll gegenüber H.264 deutlich höher liegen, weshalb sich insbesondere beim Streaming Vorteile für den Anwender einstellen sollten.

Darüber hinaus spricht der Hersteller davon, dass die Überarbeitung des Encoders ebenfalls Vorteile im Bereich des Datendurchsatzes beim Video-Encoding erfahren haben soll. 2,5-fach höhere Geschwindigkeit im Vergleich zu Kepler-GPUs soll es geben.


 

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