NZXT Source 340 - Low-Budget-PC-Gehäuse im Test

Gehäuse & Kühlung | HT4U.net | Seite 9

Gesamtwertung und Fazit



Testwertung NZXT Source S340
Lieferumfang -
Lautstärke (mit/ohne Adapter) o
Lüftungskonzept/-möglichkeiten +
Montage -
Kompatibilität ++
Verarbeitung o
Kabelmanagement +
Preis o
Caseking: ab zirka 70 Euro Amazon: ab zirka 75 Euro Hersteller-Produktseite


NZXT kann mit dem Source S340 an verschiedenen Stellen punkten. So ist das kleine Gehäuse lobenswert beim Punkt Einbau von Erweiterungsgrafikkarten, und auch bei Bauhöhen von CPU-Kühlern zeigt man sich, trotz der geringen Maße, durchaus gut. Der Hersteller will hier aber auf gesamter Linie im Bereich Preis überzeugen, und das gelingt aus unserer Sicht nicht. Der Preis liegt bei knapp 70 Euro und stellt die Einsteigerklasse beim Hersteller dar.

Bild: NZXT Source 340 – Low-Budget-PC-Gehäuse im Test

Dafür gibt es ein optisch hübsches Gehäuse, welches über keinerlei Optionen zur Installation von internen 5,25-Zoll-Laufwerken verfügt (Blu-ray-/DVD-Laufwerke), auf der Habenseite mit Staubfiltern wirbt, auf der Sollseite dann aber mit Gehäuse-Öffnungen gespickt ist, die Staub und Schmutz ohne weiteres Zutritt gewähren. An dieser Stelle müssen wir ebenfalls die Öffnungen im Bereich Erweiterungskarten rügen, genauer die Abbrechlösungen bei den Blenden der Erweiterungskarten, welche ihre Tücken haben.

Es nützt nichts, wenn man im günstigen Segment Angebote zur Hand hat, die optisch glänzen, in der Praxis aber zu viele Nachteile bieten. Dabei scheint man in der Praxis im Bereich Temperatur punkten zu können, in der Lautstärke versagt man aber. Die beiden einzelnen Lüfter der 120 mm-Klasse im Heck und auf der Rückseite kühlen definitiv gut, sie fordern aber ihren Tribut im Bereich Lärm. Dort ist das NZXT nicht leise, nicht laut – es ist was inmitten des Mischmasches am Markt und für unseren Geschmack zu laut.

Gleichzeitig versucht man aber auch den Einstiegspreis zu liften – 70 Euro sind es, die man zahlen soll. Da sind dann leider Angebote aus dem 40-bis-50-Euro-Segment nicht wirklich schlechter und gehen teils bessere Wege. Tolle Lackierungen können allenfalls über den Schein wirken und optische Eindrücke erwecken. Doch manches Mal trügt eben der Schein.

[pg], 29. November 2014