Take 2: ZOWIE EC1 eVo CL im Test

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Praxiseinsatz


ZOWIE bleibt ohne Software



ZOWIE setzt seinen Weg fort und vermeidet auch weiterhin den Einsatz von Software-basierten Lösungen. Damit fällt die Zahl der Funktionen natürlich sehr gering aus, und auf den Einsatz von Makros oder Profilen muss der Anwender bei dieser Lösung verzichten. Die Spieler von Ego-Shootern mag dies nicht stören; jene von MMORPGs vielleicht schon. Doch MMO-Spieler zählt ZOWIE schlicht nicht zum anvisierten Kundenkreis.

Somit bekommt der Nutzer als Funktion lediglich die dreistufige dpi-Umstellung mit den festen Werten von 400, 1.150 und 2.300 dpi. Die Stufen lassen sich recht schnell über eine Taste auf der Unterseite der Maus durchschalten, und eine LED im Mausrad zeigt zudem an, welche Stufe aktuell angelegt ist.

Bild: Take 2: ZOWIE EC1 eVo CL im Test
Bild: Take 2: ZOWIE EC1 eVo CL im Test


Grundsätzlich ein sehr funktionaler Weg, welchen ZOWIE bei der Umsetzung seiner Mäuse gewählt hat, und welcher sich auch mittlerweile durchaus bewährt hat. Es gibt jedoch ein kleines Aber, welches wir stets an dieser Stelle anbringen müssen. So sind die festen dpi-Stufen in Kombination mit der Verwendung des Nagers ohne Software natürlich optimal geeignet, um Fehler zu vermeiden, jedoch muss der Anwender mit den vorhandenen Einstellungen leben. Hat man die Maus für einen bestimmten Einsatz konfiguriert, so kann es jedoch sein, dass die zweite dpi-Stufe nicht mehr den gewünschten oder gewohnten Wert trifft, welcher in der Kombination aus Betriebssystem, Maus und Spiel eigentlich gewünscht wäre. Tritt dieser Umstand ein, so hat man auch keine Chance mehr, ihn zu korrigieren, und muss damit zurechtkommen.