Titanfall im Test

Sonstige Reviews | HT4U.net | Seite 3

Flair und Umsetzung



Wie bereits erwähnt, spielt Titanfall in ferner Zukunft. Ihr schlüpft in die Rolle eines Piloten, je nach Match auf der Seite der IMC oder der Miliz. Ausgestattet mit einem Anzug, welcher es euch erlaubt, akrobatische Doppelsprünge und Wandläufe zu vollführen, sowie mit drei Waffen müsst ihr dann alle Gegner ausschalten. Dabei funktioniert das Spiel nach dem typischen Levelprinzip eines Call of Duty.

Dies geschieht auf insgesamt 15 Karten in fünf verschiedenen, eher klassischen Spielmodi wie etwa Team-Deathmatch oder Capture the Flag. Die Karten sind relativ groß, wenn auch überschaubar, und allesamt abwechslungsreich. Es gibt auf jeder Map genug Möglichkeiten, seine Parcours-Fertigkeiten unter Beweis zu stellen, und auch genug Freiraum für die namensgebenden Roboter, die Titans.

Bild: Titanfall im Test
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Nach einer gewissen Zeit ist es jedem Piloten (also Spieler) erlaubt, einen Titan zu rufen, welcher dann von einem Raumschiff über der Karte abgeworfen wird – daher der Name Titanfall. Diese Titans sind etwa dreimal so groß wie ein normaler Spieler und verfügen über eine große Primärwaffe sowie aufladbare Raketen und eine Sprintfunktion.

Bild: Titanfall im Test
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Dadurch werden die Titans agiler und schneller und sind so dem raschen Tempo des Matches und der Piloten gut angepasst. Jedoch haben die Entwickler auch dafür gesorgt, dass die Titans nicht zu mächtig sind, und jeden Piloten noch zusätzlich mit einer starken Titan-Abwehrwaffe ausgestattet. Außerdem ist es dem Spieler möglich, auf den Rücken eines Titans zu klettern und dort an seiner Elektronik massiven Schaden anzurichten.

Bild: Titanfall im Test
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Um noch einmal auf das Spielprinzip an sich zurückzukommen: In jedem Spielmodus treten maximal zwölf Spieler gegeneinander an – sechs pro Team. Da die Karten jedoch ziemlich groß sind und um es gerade Anfängern im Shooter-Genre leichter zu machen, haben die Macher außerdem noch zwei Arten KI-Soldaten mit aufs Schlachtfeld geschickt, welche im Verlauf des Matches auch immer wieder aufgestockt werden.

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Zum einen gibt es die Frontsoldaten, welche nur ein Fünftel der Punkte geben, wenn man sie ausschaltet – und auch keine wirkliche Bedrohung für den Spieler darstellen. Zum anderen gibt es die Specters, Robotersoldaten, welche sich im Kampf bereits als gefährlicher erweisen und doppelt so viele Punkte bringen wie Fußsoldaten. Diese können im Übrigen auch gehackt werden, sodass diese für den Spieler kämpfen.

Zuletzt sollten wir noch ein Wort über die Neuerung der Burn-Cards verlieren. Burn-Cards erhält der Spieler während Matches, beispielsweise beim Abschließen von Herausforderungen. Diese Karten darf der Spieler vor dem Wiedereinstieg in ein Match „verbrennen“, was ihm bis zu seinem nächsten Tod oder bis Ende des Matches einen Vorteil (etwa eine aufgerüstete Waffe oder Schutz vor feindlichen KI-Soldaten) bringt.

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