Titanfall im Test

Sonstige Reviews | HT4U.net | Seite 4


Grafische Umsetzung



Titanfall basiert auf der eher veralteten Source-Engine, und dies äußert sich dann auch ganz klar bei der Grafik des Spiels. Vor allem im Bereich der Texturen zeigt sich Titanfall von seiner unschönen Seite.

Selbst auf maximaler Textur-Auflösung (in den Optionen nennt sich die Einstellung: "Wahnsinn") treffen wir nur allzu häufig auf matschige und unecht wirkende Texturen, wie auch unsere Screenshots zeigen.

Bild: Titanfall im Test
Bild: Titanfall im Test
Bild: Titanfall im Test


Die optischen Umsetzungen könnte man in Anlehnung an das verwendete Wort "Wahnsinn" allenfalls als wahnsinnig schlecht bezeichnen, doch so weit geht es in der Praxis nicht. Altbacken ist es, doch in Verbindung mit dem Tempo des Spielablaufs bleibt ohnehin kaum eine Sekunde um sich an einer grafisch toll umgesetzten Landschaft zu erfreuen. Das lindert unseren Schmerz darüber, dass Titanfall im Jahr 2014 erscheint und grafisch (in vielen Fällen) allenfalls auf der Höhe des Jahres 2008 angesiedelt werden kann.

Bild: Titanfall im Test
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Keine Kantenglättung bei 138 Frames 4-fach MSAA bei 133 Frames 8-fach MSAA bei 126 Frames


In den erweiterten Grafikoptionen finden sich ebenfalls Kantenglättungsoptionen – eine absolute Fülle gar – welche jenseits von regulärem Multi-Sampling Antialiasing (MSAA) auch noch altbackene Einstellungen wie CSAA im Angebot haben, was in modernen Spielen praktisch überhaupt nicht mehr vorkommt. Einen Leistungsschonenden Post-AA-Filter wie beispielsweise FXAA oder MLAA, fanden wir hingegen nicht. Titanfall scheint an dieser Stelle eben aus der Vergangenheit angereist zu sein. Doch auch für Kantenqlättung gilt der gleiche Hinweis wie zuvor bei der allgemeinen, grafischen Umsetzung: das schnelle Gameplay lässt kaum Zeit sich an der Optik zu erfreuen und so dürfte auch dies die wenigsten Spieler wirklich stören.